Feline Coronavirus (FCV) ausgelöst Infektionskrankheit normalerweise besiedelt das FCV die Enterozyten eine Mutation im Virusgenom führt dazu, dass das Virus Makrophagen infizieren kann und sich in diesen Zellen vermehrt mit den Makrophagen gelangt das FCV in zahlreiche Organe der Katze das FCV löst eine humorale Immunantwort aus, die im Verlauf der Infektion zu einem steigenden Antikörper-Titer führt
einer immunpathologischen Reaktion, an der Virusantigen, Virus-spezifische Antikörper und das Komplementsystem beteiligt sind diese Reaktion führt zu den typischen morphologischen Veränderungen und letztlich zum Tod der erkrankten Katze generell können alle Organe erkranken, beim einzelnen Tier sind immer nur einzelne Organe verändert, welche Organe es jeweils sind, ist nicht vorhersehbar dieses nicht vorhersehbare Verteilungsmuster macht es schwierig, Organe für eine diagnostische Biopsie zu be- nennen
Plasmazellen und Lymphozyten, häufig in der Nähe von Gefäßen im Rahmen der immunpathologischen Reaktion kommt es zum Einwandern von neutrophilen Granulozyten, zum Ausfallen von Fibrin und schließlich zur Nekrose des Gewebes je nach Lokalisation der Entzündungsherde kann es zur Ergußbildung in die Körperhöhlen kommen
Tiere nach 4 Wochen) > 15 Tiere - Spontane FIP-Fälle aus der 1. Medizinischen Kleintier- klinik der Universität München > mindestens 10 Tiere - gesunde Kontrolltiere > 5 Tiere
und - Kunststoff (Glykolmethacrylat) eingebettet - Zytologie von Ergüssen Veränderungen im Organparenchym, in der Serosa und - falls vorhanden - im Aufhängeapparat des Organs Immunhistologie mit monoklonalem Antikörper Felines Coronavirus (Clone FIPV3-70, Fa. Serotec) In-situ-Hybridisierung im Stand der Etablierung