Bern die Adressbücher der Stadt Bern vollständig digitalisiert. Für das 19. und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts sind hier Einwohner, Gewerbe und Einrichtungen mit Strassen und Hausnummern verzeichnet. Wir beschränken uns in der Challenge auf die Einwohnerverzeichnisse der Jahrgänge 1900-1945. Diese Angaben sollen in eine strukturierte Form überführt werden, z.B. eine Tabelle oder Datenbank, damit sie einfach für Analysen und weitere Anwendungen nutzbar werden. 5
Wohnbewegungen lassen sich über knapp 5 Jahrzehnte nachverfolgen. Berner:innen können mit den zusätzlichen Angaben einfacher von Personen gleichen Namens unterschieden werden. Es werden wertvolle Daten zur Verbreitung von Namen und Berufen gewonnen. Das Stadtarchiv, weitere städtische und kantonale Stellen, die historische und sozialwissenschaftliche Forschung und die Bürgerinnen und Bürger könnten von den aufbereiteten Daten profitieren. 6
e-rara - PDF (mit Textlayer): Jahrgänge 1900-1945, jeweils das Kapitel Einwohnerverzeichnis - ALTO-XML (OCR) per Seite via OAI-PMH - TXT per Seite via OAI-PMH - Tabelle mit Kapiteldaten: Jahrgang, Link PDF, Link Record via OAI-PMH (in METS-Format) - Kurzinfo zur OAI-PMH-Schnittstelle und zum METS-Datenformat - Ergänzend: - Beispielcode zum Auslesen der Textlayer von PDFs (Jupyter Notebook/Python) - allgemeine Informationen zu den Adressbüchern auf DigiBern - Gliederung der Adressbücher auf e-rara - nach Jahrgängen und einzelne Jahrgänge nach Kapiteln: Beispiel - Umsetzung der digitalisierten Adressbücher der Stadt Innsbruck (Datenbank/Karte): https://www.innsbruckerinnen.at/index.php 7
Stadt Bern 1900-1945 in einem strukturierten, einfach auszuwertenden Format (z.B. CSV, JSON, allenfalls Datenbank), mit den Entitäten Name, Vorname, Beruf, Strasse, Hausnummer. Diese müssen aus Plaintext (mit Kommata) gewonnen werden, und diverse Abkürzungen müssen aufgelöst werden. 8
Personendaten könnten - auf einem Stadtplan visualisiert werden («Haus-Steckbriefe pro Adresse») - zu «Personen-Steckbriefen» aggregiert werden - als «Zügel-Biografien» auf dem Stadtplan visualisiert werden - z.B. nach Hausbelegung, Berufen, Geschlecht, residenzieller Mobilität von bestimmten Gruppen ausgewertet werden - mit weiteren Daten angereichert werden (GND, Wikidata etc.). - in einen archäologischen und bauhistorischen Stadtkataster überführt werden oder als Grundlage dafür dienen (war im Rahmen des UNESCO Managementplans geplant, wurde aber aus finanziellen Gründen verworfen) 9