photoshop quick and dirty -1 - Der Bokeh-Effekt

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May 17, 2013

photoshop quick and dirty -1 - Der Bokeh-Effekt

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May 17, 2013
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  1. Einleitung Besonders beliebt im Bereich der minimalistischen Arbeiten sind immer

    wieder Motive, die einen sogenannten Bokeh-Effekt zeigen. Das besondere an diesem Trend ist, dass der Effekt selber sehr leicht zu erzielen ist. Die Kunst kann es also nur sein, den Bildhintergrund spannend und kreativ zu gestalten. In diesem kurzen Tutorial werde ich nun zeigen, wie man prinzipiell einen Bokeh-Effekt mit den Boardmitteln von Photoshop erhalten kann. 1. Schritt Zuerst öffnen wir Photoshop und legen ein neues Dokument mit den Abmessungen unserer Wahl an. Es empfiehlt sich auf Dauer, eigene Vorgaben zu erstellen und zu speichern, damit insbesondere dieser Schritt keine unnötige Zeit frisst. photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt Page 1
  2. 2. Schritt Anschließend benötigen wir eine Basisfarbe, die für uns

    als einfacher Hintergrund dienen soll. Insbesondere bei komplexeren Arbeiten, kann an dieser Stelle jedoch auch ein Foto oder etwas ähnliches verwendet werden. Für unseren Zweck wird jedoch die einfache Basisfarbe ausreichen. Ich bevorzuge an dieser Stelle die Farben, die ihr unter http://flatuicolors.com/ finden könnt. Such dir also eine dieser Farben aus und kopiere den Farbwert als Hexadezimal ohne # in deine Farbauswahl bei Photoshop. Anschließend bestätigt ihr das Dialogfenster mit "OK". photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt Page 2
  3. 3. Schritt Füllt nun mit Hilfe des Füllwerkzeuges die aktive

    Ebene "Hintergrund" eures Bildes mit der Farbe. photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt Page 3
  4. 4. Schritt Öffne über den Menüpunkt "Fenster" das Kontextmenü "Pinsel".

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  5. 5. Schritt Drücke nun auf "b", um als aktives Werkzeug

    den Pinsel zu wählen. In dem Aufklappenden Fenster solltest du nun die folgenden Einstellungen in dem Menüpunkt "Formeigenschaften" vornehmen. (Du kannst aber selbstverständlich auch ein wenig mit den Einstellungen experimentieren!) Da ich die Einstellungen bereits vollständig geladen habe, sieht die Pinselvorschau auf meinen beigefügten Bilder anders aus, als sie bei dir im Moment erscheinen wird. photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt Page 5
  6. 6. Schritt Anschließend gehen wir zum nächsten Menüpunkt "Streuung, bei

    dem wir mit diesen Einstellungen unser Glück versuchen. photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt Page 6
  7. 7. Schritt Wenn wir damit fertig sind, gehen wir erneut

    eine Einstellungsebene weiter zur "Struktur" und experimentieren hier ein wenig mit den Einstellungen. photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt Page 7
  8. 8. Schritt Ebenso verfahren wir bei dem Menüpunkt "Farbeinstellungen" photoshop

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  9. 9. Schritt Als vorletzte Einstellung machen wir uns nun am

    "Transfer" zu schaffen, den wir in etwa mit den folgenden Werten füttern. Abschließend zu diesem Punkt achten wir darauf, ob der Menüpunkt "Glättung" aktiviert ist. Bei Bedarf können wir je nach Geschmack auch mit den anderen Einstellungen spielen, für unseren ersten Gehversuch sollte "Glättung" jedoch ausreichen. Wenn wir mit den Einstellungen soweit zufrieden sind und das Vorschaubild meiner hier gezeigten Vorschau halbwegs nahe kommt, dann minimieren wir das Fenster "Pinsel" und widmen unsere Aufmerksamkeit erneut dem eigentlichen Bild. photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt Page 9
  10. 10. Schritt Einer der wesentlichen Vorteile von Photoshop ist der,

    dass man in seinen Bilder durch verschiedene Ebenen eine Vielzahl an Effekten erreichen kann, die ansonsten nicht nur erheblich mehr Aufwand, sondern auch eine wesentlich bessere Planung im Vorfeld benötigen würden. Um nicht auf unserem schönen Hintergrund zu malen, erstellen wir nun eine neue Ebene, die, da sie transparent ist, vorerst keine sichtbaren Änderungen verursacht. An der farblichen Hinterlegung der Ebene in unserer Ebenenübersicht, können wir erkennen, welche der Ebenen aktiv ist und damit momentan bearbeitet wird. An dieser Stelle bitte darauf achten, dass eure neue leere Ebene ausgewählt ist! photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt Page 10
  11. 11. Schritt Nun kommen wir so langsam zum eigentlichen "Malen".

    Hierfür würde ich aus meiner Erfahrung vorerst empfehlen, mit der Farbe "Weiß" zu arbeitenDa unsere beiden Pinselfarben nach wie vor "weiß" und die von uns gewählte Farbe für den Hintergrund sind, sollte sich dieser Schritt lediglich durch einen Druck auf die "x"-Taste erledigen lassen. Anschließend passen wir nun noch die Pinselgröße unseren Wünschen an, was über das durch die rechte Maustaste hervorgerufene Kontextmenü gelingt. photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt Page 11
  12. 12. Schritt Male nun ein wenig mit deinem Pinsel auf

    dem Hintergrund. Du solltest sofort ein vergleichbares Muster erstellen können. 13. Schritt In der weiteren Bearbeitung kannst du das Bild natürlich noch durch weitere Ebenen ergänzen und diverse andere Dinge machen, die den Effekt verstärken oder noch andere visuelle Elemente hinzufügen. Tu dir bloß immer den Gefallen, deine Arbeit nicht ausschließlich als .jpg zu speichern, sondern denk auch an eine .psd-Datei, damit du zu einem späteren Zeitpunkt an dem Bild werkeln kannst, ohne dabei destruktiv arbeiten zu müssen. photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt photoshop quick and dirty #1 - Der Bokeh-Effekt Page 12