im Fachbereich Kommunikation an der FOM Hochschule in Frankfurt/Main. Darüberhinaus bin ich als Trainer, Redner und Coach tätig. Ich wünsche Ihnen viele Einsichten und Erkenntnisse! Ihr Martin-Niels Däfler
Ihr Unterbewusstsein schon mit der Materie beschäftigen. Außerdem werden Sie viel „sensibler“ und werden in der Zeitung, im Internet, bei Gesprächen … auf Informationen stoßen, die Sie vielleicht gebrauchen können. Bild: Simone Hainz/pixelio.de 02
‚Nachdenken‘ nicht mehr auseinanderhalten. Sie suchen bei Google und finden eine von vielen Antworten, die sie akzeptieren. Die Ergebnisse sind gut genug, um sie davon zu überzeugen, dass der Prozess abgeschlossen ist. Dabei geht die Arbeit jetzt erst los: Es müssten Theorien angewendet werden, Antworten in den historischen oder gesellschaftlichen Kontext gestellt werden. Das muss man lernen, aber kaum jemand will das noch auf sich nehmen.“ Sherry Turkle, Professorin für Gesellschaftsstudien am MIT Quelle: Interview in brand eins, Heft 4/2011 (13. Jg.), S. 42 Bild: mit.edu
viel prägnanter als ein ganzer eingerückter Absatz; und ein wörtliches Zitat von drei Worten viel wirkungsvoller als ein ganzer Satz. Je kürzer es ausfällt, desto klarer haben Sie als Autor entschieden, was daran jetzt denn eigentlich die Hauptsache ist.“ Prof. Valentin Groebner, österreichischer Historiker Quelle: Groebner, Valentin: Wissenschaftssprache – Eine Gebrauchsanweisung, konstanz university press, Konstanz 2012, S. 99
im 19. Jahrhundert als gute Manier gegenüber der Gesellschaft herausgebildet und war zudem Teil des Projekts der Aufklärung. Wissenschaftler vermieden seinerzeit den ausschließlichen Gebrauch einer Fachsprache. Sie wollten verstanden werden und meinten, das anderen intelligenten Menschen schuldig zu sein.“ Quelle: Der Campus-Knigge – Von Abschreiben bis Zweitgutachten, München 2008, S. 197
Erniedrigung des Denkens und verleumden Könner solcher Verständlichkeit als Feuilletonwissenschaftler. Oder aber sie sind sich bewusst, dass ihre Arbeiten nicht gedruckt werden, sofern sie sich nicht einer normierten Fachsprache bedienen. Den gefühlten Normen begegnen diese Autoren mit vorauseilendem Gehorsam. Andere Wissenschaftler sind schlicht unfähig, präzises und elegantes Deutsch zu schreiben.“ Quelle: Der Campus-Knigge – Von Abschreiben bis Zweitgutachten, München 2008, S. 197