im Fachbereich Kommunikation an der FOM Hochschule in Frankfurt/Main. Darüberhinaus bin ich als Trainer, Redner und Coach tätig. Ich wünsche Ihnen viele Einsichten und Erkenntnisse! Ihr Martin-Niels Däfler
den Menschen herum, in den sich fremde Personen nicht begeben sollten. Dieser Bereich wird Intimdistanz genannt – diese ist kultur-, gesellschafts- und geschlechts- spezifisch. In Deutschland beträgt die intime Zone etwa 20 bis 60 Zentimeter. Halten Sie bei Bekannten einen Abstand von mindestens einer Ellbogenlänge, bei Fremden hingegen einen Abstand von mindestens einer Armlänge. Bild: Benjamin Thorn/pixelio.de 01
in einem Winkel von 90 bis 130 Grad zu Ihrem Gesprächspartner. Wenn man sich direkt gegenübersitzt, so wird dies (unterbewusst) als Konfrontation erlebt, wie man es beispielsweise aus Verhören kennt. Evolutionsbiologisch assoziiert der Mensch nämlich einen frontalen Augenkontakt mit Kampf oder Konkurrenz. Bild: Rainer Sturm/pixelio.de 02
wie etwa lesen, auf das Handy starren oder E-Mails abrufen. Während der andere spricht, sollten Sie nicht in der Zwischenzeit schon Ihren eigenen Redebeitrag vorbereiten. Lassen Sie Ihren Gesprächspartner ausreden – auch wenn es Ihnen schwer fallen sollte. Bild: Günter Havlena/pixelio.de x03
„aha“, „tatsächlich“, „mmh“, „ja“, „genau“, „ach was“ … zeigen dem Gegenüber, dass Sie „voll bei der Sache“ sind. Signalisieren Sie durch Gesten, wie etwa eine vor den Mund gelegte Hand oder durch gelegentliches Nicken, dass Sie aufmerksam zuhören. Denn in der Regel beobachtet Sie Ihr Gesprächspartner genau und sucht in Ihrer Körper- sprache Hinweise darauf, ob Sie ihm folgen. . Bild: Rainer Sturm/pixelio.de 04
Ratschläge zu erteilen. Aber, wie sagt der Volksmund doch so treffend: „Ratschläge sind auch Schläge.“ Wer Ratschläge erteilt, provoziert oft Widerspruch und löst heftige Diskussionen aus, was die Gesprächsatmosphäre belastet. Zudem impliziert ein Rat auch immer, dass der andere zu dumm ist, um selbst auf eine Lösung zu kommen. Hüten Sie sich also davor, den Lehrer oder Berater zu spielen. Wenn Ihr Rat erwünscht ist, so wird man Sie explizit darum bitten. . Bild: Rainer Sturm/pixelio.de 05
bedeutet, die Aussage des Gesprächs- partners mit eigenen Worten zu wiederholen, zum Beispiel mit einer dieser Formulierungen: „Sie meinen also, dass“, „Das bedeutet, dass“, „Zusammengefasst heißt das also“, „In anderen Worten“ … Bild: Benjamin Thorn/pixelio.de Fragen Sie gegebenenfalls nach und stellen Sie sicher, dass Sie erkannt und verstanden haben, was Ihr Gesprächspartner will („Was meinen Sie mit …?“). 06
besten offene Fragen. Diese beginnen stets mit W- und I-Fragewörtern („warum“, „wie“, „wovon“, „wer“, „was“, „wozu“, „inwieweit“, „in welcher Weise“). Fragen Sie also nicht: „Haben Sie schon Urlaubspläne?“ Sondern: „Wie sehen Ihre Urlaubspläne aus?“ Bild: Gerd Altmann/pixelio.de 07
kritisch. Fragen Sie sich: Was hat er/sie nicht gesagt, was hat er/sie verschwiegen? Hat er/sie es bewusst verschwiegen oder einfach vergessen, es zu erwähnen? Bild: Benjamin Thorn/pixelio.de 08
Zeit, um Ihre Redebeiträge gedanklich vorzu- bereiten – aber nicht, wenn Ihr Gesprächspartner gerade spricht. Lassen Sie sich Zeit mit Ihrer Antwort. Nutzen Sie die so genannte „Anrufbeantwortertechnik“ und warten Sie nach dem letzten Wort Ihres Gesprächspartners etwa drei Sekunden mit Ihrer Antwort. Bild: Benjamin Thorn/pixelio.de 09
Menschen gilt: Man hört nichts so gern, wie seinen eigenen Namen – machen Sie sich diese Erkenntnis zu Nutze und sprechen Sie Ihren Gesprächspartner immer mal wieder mit seinem Namen an, allerdings nicht übermäßig. Es wirkt unnatürlich, wenn Sie in jedem zweiten Satz den Namen Ihres Gegenübers aussprechen. Bild: Benjamin Thorn/pixelio.de 10
Merkmal verständlicher Texte. Dies gilt umso mehr für das gesprochene Wort; schließlich hat der Zuhörer nicht die Möglichkeit – wie in einem Buch – zurückzublättern. Versuchen Sie, mit maximal 12 Wörtern pro Satz auszukommen, noch besser wären nicht mehr als 8 (kurze) Wörter. Bild: Benjamin Thorn/pixelio.de 11
pretationsspielräume und Missverständnisse. Sprechen Sie also Anweisungen und Vorgaben klar und direkt aus. Sagen Sie nicht: „Es wäre schön, wenn Sie das demnächst erledigen könnten“, sondern seien Sie deutlich: „Bitte erledigen Sie das bis 11 Uhr.“ Und: Sagen Sie auch unzweideutig (wenngleich höflich) „nein“, wenn Sie „nein“ meinen. Bild: Benjamin Thorn/pixelio.de 12
nicht geht. Anstatt der Antwort „Das kann ich heute nicht machen“ sollten Sie also lieber sagen „Ich beginne ab morgen damit“. Ein anderes Beispiel: Sagen Sie nicht „Sie können jetzt keine 14 Tage Urlaub haben“, sondern „Sieben Tage Urlaub kann ich Ihnen problemlos genehmigen, aber …“ Bild: Benjamin Thorn/pixelio.de 13
vermeiden wollen. Denn das Unbewusste kennt keine Verneinung. Wenn Sie beispielsweise den Satz hören „Denken Sie nicht an einen 50-Euro-Schein“, so haben Sie ziemlich sicher in diesem Moment an genau das gedacht. Formulieren Sie deshalb stets positiv – anstatt zu sagen:„Vergessen Sie bitte nicht, das bis morgen zu erledigen“, sollten Sie sich so ausdrücken: „Denken Sie bitte daran, das bis morgen zu erledigen“. Bild: Benjamin Thorn/pixelio.de 14
ihn zu beschuldigen, zu verurteilen oder zu verletzen. „Ich-Aussagen“ sind immer gleich aufgebaut: Sie sprechen Ihre eigenen Gefühle aus, benennen das Problem genau und begründen, warum Sie das Verhalten Ihres Gesprächs- partners stört. Beispiel: „Ich fühle mich gekränkt, wenn Sie mich kritisieren, anstatt meine Arbeit.“ Bild: Benjamin Thorn/pixelio.de 15