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November 21, 2018

Moderne Web GIS-Clients als Vorbild für den GIP 2.0 WebClient

Vortrag über die notwendige geänderte Denkweise bei der Konzeption von WebClients und einigen Praxisbeispielen (iD-Editor, etc.).
Es wird kein WebGIS benötigt, sondern ein WebGIP-Client.

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November 21, 2018

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Transcript

  1. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten Salzburg, am 21.11.2018 Kartenunterstützte Webapplikationen

    Geodatenvisualisierung von Daten Moderne Web GIS-Clients als Vorbild für den GIP 2.0 WebClient
  2. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 1. Firmen- und Teamvorstellung 2.

    Anliegen 3. Begriffe 4. Web-Apps: Rolle des Browsers 5. Aufbau & Prinzipien moderner Web-Clients 6. Dashboard, Clients & Kommunikation 7. Fachbereiche & Beispiele 8. Best Practices 9. Fragen und Diskussion Präsentationsablauf 2
  3. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten Firmen- und Teamvorstellung – w3geo

    3 DI Johannes Gruber: Raum- und Infrastrukturplanung, UVP-Planung, GIS Projektsteuerung, Bedienkonzept, UI/UX DI Andreas Hocevar: Raumplanung, Entwickler (JavaScript), Kernentwickler OpenLayers Entwicklung der Kartenapplikation, Applikationsarchitektur DI Arnold Pichler: Telematik, Entwickler mit Schwerpunkt Web-Applikationen UI/UX, Webentwicklung, Applikationsarchitektur
  4. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 4 Eine kurze Reise... Anliegen

    Web-Apps: Die Idee... Zukunft von Anwender- Software Was ist technisch möglich Die harten Fakten der täglichen Praxis …mit Blick auf den Stand der Dinge, aber... • nicht "richtig" oder "falsch" • nicht "gut" oder "schlecht" • nicht "brauchbar" oder "unbrauchbar"
  5. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 5 Anliegen II Ein Schritt

    auf die Seite, ein Schritt zurück • Dinge / Vorgänge "neu denken" • Es gibt keine perfekte Lösung - aber es gibt gute Lösungen! • ALLE Fragen stellen Fragen • Wie ändert sich meine Herangehensweise? Was muss ich anders machen? • Was kann ich nun machen, das bisher so nicht möglich war? • Was kann ich machen, woran ich bisher noch gar nicht gedacht hatte?
  6. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 6 Begriffe Das Experten-Dilemma •

    Fachbegriffe kontra Umgangssprache • Unterschiedliche Besetzung von Fachbegriffen • Bedeutungswandlung durch Anglizismen / Originäre Bedeutung Denken hängt an Begriffen • Assoziation von Begriffen mit Themenwelten • "Bilder im Kopf"
  7. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 8 Begriffe III Viele Begriffe

    für eine Sache • Web-Applikation, Web-App, Web-Anwendung • Web-Client • Client, Rich Client, Smart Client • Cloud-Software, Software in / aus der Cloud • Online-Software, Online-Anwendung • usw. • Durchaus korrekt, aber "vorbelastet": App
  8. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 9 Begriffe IV SERVER CLIENT

    ("Irgendwo") (Lokal) WEB-BASIERT LOKAL Web-App Anwendung ("Software") BROWSER BETRIEBSSYSTEM DATEN
  9. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 10 Web-Apps: Rolle des Browsers

    Der Browser als "OS im OS" • Moderne Browser bieten eine "Sandbox-Umgebung" für Applikationen • Stellen eine neue Schicht nach dem "Schichtenmodell" dar (Hardware -> Software) • Kommunikation mit "der Welt" und der Computerhardware • JavaScript als Entwicklungssprache, wichtigste aktuelle Programmiersprache • Standardisierung jenseits des Betriebssystems und der Geräteklasse • Aus Datensicht lediglich "Transportsystem" (wie auch das OS)
  10. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 11 Lokale Anwendungen • Umfangreiche

    Desktop-Software mit großem Funktionsumfang • Erweiterung durch Plugins / Skripts • Oft Betriebssystem-gebunden • Manchmal Hardware-gebunden • Einstiegshürde Lernkurve • Praktisches Maximum an Funktion • Zugänglichkeit über Menüs o.ä. Web-Clients • Spezialisiert, reduziert im Umfang, "One App per Task" • Anpassbar • Betriebssystem-unabhängig • Durch Hardwareleistung limitiert • Bestmöglich selbsterklärend • Workflow-zentriert • Dashboard-Ansatz Aufbau und Prinzipien moderner Web-Clients
  11. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 12 Vorteile von Web-Apps •

    Plattformunabhängig • Omnioperabel - überall verfügbar • Zentral wartbar • Viele Open-Source Komponenten für Entwicklung verfügbar • Entwickler-Ressourcen verfügbar • Einfaches Teilen Nachteile • Eingeschränkte Ressourcen • Eine Interpretations- / Kompilations- Ebene mehr: Performance • Im Regelfall nur online nutzbar Nicht die Anwendung bestimmt die Arbeitsweise, Sondern die gewünschte Arbeitsweise schafft die Anwendung Aufbau und Prinzipien moderner Web-Clients II
  12. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 13 One App per Task

    / Workflow-zentriert • Für eine bestimmte Aufgabe ("Task") möglichst gut und effizient geeignet • Task (Aufgabe): o Summe möglicher Interaktionen zum Erreichen eines Ziels • Workflow: o Die typische Abfolge von Interaktionen innerhalb eines Tasks o Definiert durch die Summe von Daten und Operationen auf diese • Häufige Workflows müssen sehr einfach umgesetzt werden • Umsetzung muss intuitiv und leicht bedienbar erfolgen • Adaptive / "intelligente" Apps Aufbau und Prinzipien moderner Web-Clients III
  13. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 14 Dashboard, Apps & Kommunikation

    Dashboard • Ausgangspunkt für Task-spezifische Apps ("Clients") • Kann je nach User-Rolle ("Authentifizierung") unterschiedlich aussehen • Kann auch Auswertungen bzw. Übersichten liefern oder Aufgaben bereitstellen • Kann individuell konfigurierbar sein • Ist letztlich der Startpunkt für jede "Arbeit" mit einer Web-Applikation
  14. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 16 Dashboard, Clients & Kommunikation

    III Kommunikation zwischen Apps • Dynamisches Laden von Apps (Kommunikation durch Datenbasis) • Transport von Status und Einstellungen via URL bei Aufruf (Links, Bookmarks) • Session-Daten • Zugriff auf Server-Basis (durch Authentifizierung eindeutig)
  15. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 17 Fachbereiche und Beispiele Je

    nach Fachbereich / Branche unterschiedlich stark verbreitet • Einsatzgebiet (z.B. Apps, Ressourcenabhängigkeit usw.) • Zielpublikum (Akzeptanz, Budget usw.) • Technische Machbarkeit, Datenumfang • Oft noch "Spielzeug" - aber mit Hintergrund Business-Tauglichkeit • Fehlender Massenmarkt als "Technologie-Bremse" - oft künstlich erzeugt
  16. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 18 Fachbereiche und Beispiele II

    Erfolgsgeschichten • Softwareentwicklung • Buchhaltung / Banking • Registrierkassen • Projektmanagement • Customer Relation Management • Architektur / Visualisierung • Aktien / Trading • ….
  17. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 23 Ausblick Zukunft der Anwendersoftware

    • Anteil der Web-Applikationen stark im Steigen • Verwendung im Browser wird zur Selbstverständlichkeit • Spezialisierte Software im Vormarsch kontra "Alleskönner" • Eine Anwendung auf vielen Endgeräten • Arbeiten "in der Cloud"
  18. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 24 Best Practices – iD

    Editor (OSM) - Überblick • Vereinfachte Ansicht mit Hinweis • Bearbeitung ab ZS16 (ca. M 1:11.000) • Suche im linken Bereich • Hintergrundkarten in den Controls rechts
  19. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 25 Best Practices – iD

    Editor (OSM) - Edit • Detailansicht • Bessere Performance ab ZS18 (ca. M 1:2.500) • Dynamisches Formular im linken Bereich • Import, Karten etc. in den Controls rechts • Neue Einträge, undo oben
  20. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 26 Best Practices – iD

    Editor (OSM) - Neuer Weg 1 • Tastenkürzel „2“ • Letzte gewählte Wegeklasse oben • Alle anderen Wegklassen gesammelt darunter • Suche nach Wegklasse immer möglich
  21. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 27 Best Practices – iD

    Editor (OSM) - Neuer Weg 2 • Fußweg gewählt • Dyn. Formular • Re. Maustaste ermöglicht Bearbeitung
  22. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 28 Best Practices – iD

    Editor (OSM) - Neuer Weg 3 • Node einfügen mit Doppelklick • Knoten Objekttypen zuweisen • Teilen mit re. Maustaste • Schrittweiser undo immer möglich
  23. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten 29 Best Practices – iD

    Editor (OSM) Abbiegebeschränkungen • Knoten auswählen • Abbiegebeschränkungen werden hervorgehoben • Ergeben sich aus Einbahnregelungen • Karte zur Navigation und Auswahl • Datenfenster zur Detailansicht und Eingabe
  24. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten

    DI Andreas Hocevar DI Arnold Pichler DI Johannes Gruber w3geo OG Piaristengasse 11/1-3 1080 Wien www.w3geo.at [email protected] 0664 35 55 135
  25. Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten Kartenunterstützte Webapplikationen Geodatenvisualisierung von Daten

    www.w3geo.at [email protected] 0664 35 55 135 w3geo OG Piaristengasse 11/1-3 1080 Wien DI Andreas Hocevar DI Arnold Pichler DI Johannes Gruber