Moderne Web GIS-Clients als Vorbild für den GIP 2.0 WebClient
Vortrag über die notwendige geänderte Denkweise bei der Konzeption von WebClients und einigen Praxisbeispielen (iD-Editor, etc.).
Es wird kein WebGIS benötigt, sondern ein WebGIP-Client.
3 DI Johannes Gruber: Raum- und Infrastrukturplanung, UVP-Planung, GIS Projektsteuerung, Bedienkonzept, UI/UX DI Andreas Hocevar: Raumplanung, Entwickler (JavaScript), Kernentwickler OpenLayers Entwicklung der Kartenapplikation, Applikationsarchitektur DI Arnold Pichler: Telematik, Entwickler mit Schwerpunkt Web-Applikationen UI/UX, Webentwicklung, Applikationsarchitektur
Web-Apps: Die Idee... Zukunft von Anwender- Software Was ist technisch möglich Die harten Fakten der täglichen Praxis …mit Blick auf den Stand der Dinge, aber... • nicht "richtig" oder "falsch" • nicht "gut" oder "schlecht" • nicht "brauchbar" oder "unbrauchbar"
auf die Seite, ein Schritt zurück • Dinge / Vorgänge "neu denken" • Es gibt keine perfekte Lösung - aber es gibt gute Lösungen! • ALLE Fragen stellen Fragen • Wie ändert sich meine Herangehensweise? Was muss ich anders machen? • Was kann ich nun machen, das bisher so nicht möglich war? • Was kann ich machen, woran ich bisher noch gar nicht gedacht hatte?
Fachbegriffe kontra Umgangssprache • Unterschiedliche Besetzung von Fachbegriffen • Bedeutungswandlung durch Anglizismen / Originäre Bedeutung Denken hängt an Begriffen • Assoziation von Begriffen mit Themenwelten • "Bilder im Kopf"
Der Browser als "OS im OS" • Moderne Browser bieten eine "Sandbox-Umgebung" für Applikationen • Stellen eine neue Schicht nach dem "Schichtenmodell" dar (Hardware -> Software) • Kommunikation mit "der Welt" und der Computerhardware • JavaScript als Entwicklungssprache, wichtigste aktuelle Programmiersprache • Standardisierung jenseits des Betriebssystems und der Geräteklasse • Aus Datensicht lediglich "Transportsystem" (wie auch das OS)
Plattformunabhängig • Omnioperabel - überall verfügbar • Zentral wartbar • Viele Open-Source Komponenten für Entwicklung verfügbar • Entwickler-Ressourcen verfügbar • Einfaches Teilen Nachteile • Eingeschränkte Ressourcen • Eine Interpretations- / Kompilations- Ebene mehr: Performance • Im Regelfall nur online nutzbar Nicht die Anwendung bestimmt die Arbeitsweise, Sondern die gewünschte Arbeitsweise schafft die Anwendung Aufbau und Prinzipien moderner Web-Clients II
/ Workflow-zentriert • Für eine bestimmte Aufgabe ("Task") möglichst gut und effizient geeignet • Task (Aufgabe): o Summe möglicher Interaktionen zum Erreichen eines Ziels • Workflow: o Die typische Abfolge von Interaktionen innerhalb eines Tasks o Definiert durch die Summe von Daten und Operationen auf diese • Häufige Workflows müssen sehr einfach umgesetzt werden • Umsetzung muss intuitiv und leicht bedienbar erfolgen • Adaptive / "intelligente" Apps Aufbau und Prinzipien moderner Web-Clients III
Dashboard • Ausgangspunkt für Task-spezifische Apps ("Clients") • Kann je nach User-Rolle ("Authentifizierung") unterschiedlich aussehen • Kann auch Auswertungen bzw. Übersichten liefern oder Aufgaben bereitstellen • Kann individuell konfigurierbar sein • Ist letztlich der Startpunkt für jede "Arbeit" mit einer Web-Applikation
III Kommunikation zwischen Apps • Dynamisches Laden von Apps (Kommunikation durch Datenbasis) • Transport von Status und Einstellungen via URL bei Aufruf (Links, Bookmarks) • Session-Daten • Zugriff auf Server-Basis (durch Authentifizierung eindeutig)
nach Fachbereich / Branche unterschiedlich stark verbreitet • Einsatzgebiet (z.B. Apps, Ressourcenabhängigkeit usw.) • Zielpublikum (Akzeptanz, Budget usw.) • Technische Machbarkeit, Datenumfang • Oft noch "Spielzeug" - aber mit Hintergrund Business-Tauglichkeit • Fehlender Massenmarkt als "Technologie-Bremse" - oft künstlich erzeugt
• Anteil der Web-Applikationen stark im Steigen • Verwendung im Browser wird zur Selbstverständlichkeit • Spezialisierte Software im Vormarsch kontra "Alleskönner" • Eine Anwendung auf vielen Endgeräten • Arbeiten "in der Cloud"
Editor (OSM) - Überblick • Vereinfachte Ansicht mit Hinweis • Bearbeitung ab ZS16 (ca. M 1:11.000) • Suche im linken Bereich • Hintergrundkarten in den Controls rechts
Editor (OSM) - Edit • Detailansicht • Bessere Performance ab ZS18 (ca. M 1:2.500) • Dynamisches Formular im linken Bereich • Import, Karten etc. in den Controls rechts • Neue Einträge, undo oben
Editor (OSM) - Neuer Weg 1 • Tastenkürzel „2“ • Letzte gewählte Wegeklasse oben • Alle anderen Wegklassen gesammelt darunter • Suche nach Wegklasse immer möglich
Editor (OSM) Abbiegebeschränkungen • Knoten auswählen • Abbiegebeschränkungen werden hervorgehoben • Ergeben sich aus Einbahnregelungen • Karte zur Navigation und Auswahl • Datenfenster zur Detailansicht und Eingabe