Web 2.0 & Skype

Web 2.0 & Skype

Einführung in Web 2.0
Web 2.0 und Social Software
Die Funktionsweise von Skype
Skype im Vergleich mit anderen Systemen
Wie kann man mit Skype telefonieren?
Skype Login-Algorithmus
Skype Kosten
Skype im Unternehmen
Was geht bei Skype nicht?
Skype Nomad
Vor- und Nachteile von Skype

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Walid El Sayed Aly

February 18, 2008
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  1. Web 2.0 & Skype 18. November 2008 Referent: Walid El

    Sayed Aly
  2. 2 Gliederung n Einführung in Web 2.0 n Web 2.0

    und Social Software n Die Funktionsweise von Skype n Skype im Vergleich mit anderen Systemen n Wie kann man mit Skype telefonieren? n Skype Login-Algorithmus n Skype Kosten n Skype im Unternehmen n Was geht bei Skype nicht? n Skype Nomad n Vor- und Nachteile von Skype
  3. Einführung in Web 2.0 n Timothy Berners-Lee gilt als Erfinder

    des World Wide Web n Anfang der 1980er Jahre arbeitete er bei CERN und beschäftigte sich mit der Problematik des Datenaustauschs zwischen verschiedenen Netz- Infrastrukturen aus unterschiedlichen Ländern n 1989 entwickelte er ein Projekt für den Austausch von Informationen unter Wissenschaftlern(beruhend auf Hypertext): Erster World Wide Web Browser und Webserver 3 2 Milliarden statische Webseiten Täglich 7 Millionen Seiten mehr Stand heute:
  4. 4 Einführung in Web 2.0 n Der Begriff Web 2.0

    tauchte zum ersten Mal im Jahr 2004 bei einer Technologiekonferenz in den USA auf. Er wurde geprägt von Tim O‘Reilly (O‘Reilly Verlag). n Web 2.0 ist viel mehr als nur eine technische Innovation. Der Begriff hat aber keine einheitliche Definition. n Web 2.0 repräsentiert verschiedene interaktive und kollaborative Elemente aus dem Internet. Es kennzeichnet Anwendungen, die das WWW als technische Plattform nutzen. n Web 2.0 ist die Zusammenfassung von Technologien, Ideen und Features, die in den letzten Jahren im Internet entwickelt wurden. n Varianten von Web 2.0 sind z. B. Blogs, Wikis, Folksonomy, Ajax und Social Software.
  5. Einführung in Web 2.0 Web 2.0 = Marketing-Idee 5 Quelle:

    nerdwideweb.com
  6. Einführung in Web 2.0 Web 2.0 aus der Sicht Tim

    O‘Reillys Tim O‘Reilly beschreibt in seinem berühmten Artikel Was ist Web 2.0? aus dem Jahr 2005 sieben Prinzipien des Webs 2.0: 1. Das Web als Plattform 2. Kollektive Intelligenz nutzbar machen 3. Daten sind das nächste Intel Inside 4. Das Ende der Software Release Cycles 5. Lightweight Programming Modelle 6. Software für mehr als ein Endgerät 7. Rich User Experience 6
  7. Einführung in Web 2.0 Vergleich Web 1.0 und Web 2.0

    7
  8. Einführung in Web 2.0 Gründe der Entstehung von Web 2.0

    8 • Fortschritte in der Übertragungstechnik • Geschwindigkeit und Übertragungsart verbessert • Sinkende Preise und schnellerer Internetzugang Quelle: Tom Alby, Web 2.0 – Konzepte, Anwendungen, Technologien
  9. Einführung in Web 2.0 Gründe der Entstehung von Web 2.0

    Aber nicht nur Kosten und Geschwindigkeit haben sich verbessert. Weitere Faktoren für den Fortschritt von Web 2.0 sind: n Vereinfachung der Entwicklung von Webseiten n Erhöhung von Sicherheitsfaktoren n Mehr Erfahrung der Nutzer n Open Source Software sorgt für Kostenersparnis n Internet als Geldeinnahmequelle für Unternehmen 9
  10. Web 2.0 und Social Software 10 Der Begriff Social Software

    hat keine eindeutige Definition. Wikipedia USA definiert ihn so: „Eine Reihe von Software-Systemen, die Nutzern die Möglichkeit geben, zu interagieren und Daten untereinander auszutauschen.“ Social Software wird auch als Unterkategorie von Social Network verstanden.
  11. Web 2.0 und Social Software Was ist Social Software? n

    Anwendungen, bei denen Menschen kommunizieren, zusammenarbeiten oder auf andere Weise interagieren. n Dazu gehören auch Instant Messaging, Text Chat, Blogs oder Internetforen. n Social Software ist kein neues Phänomen, sonder wurde durch das Aufkommen des Begriffs Web 2.0 neu wahrgenommen. Beispiele für Social Software n Wikipedia n studiVZ n YouTube n Lycos iQ n Xing n MySpace und n SKYPE 11
  12. Die Funktionsweise von 12

  13. Die Funktionsweise von 13 Was ist Skype? • ein Kommunikationsdienst

    ähnlich wie die Messenger-Dienste von AOL, MSN oder Yahoo • eine Voice-Over-IP-Software mit Instant Messaging System, Videotelefonie und Datenübertragung • entwickelt von Niklas Zennström und Janus Friis, den Gründern der Internettauschbörse KaZaA • im September 2005 verkaufte KaZaA Skype an eBay für 3,3 Milliarden US-Dollar • im April 2008 kündigte eBay den geplanten Verkauf von Skype an
  14. Die Funktionsweise von 14 Wie oft wird Skype zur Internettelefonie

    genutzt? • seit der Markteinführung bis April 2008 wurde bereits 309 Milliarden Mal mit Skype telefoniert • Skype hat täglich 155 000 Benutzer • 35 Millionen Benutzer weltweit sind registriert • 1,5 Billionen Minuten werden jeden Monat weltweit „vertelefoniert“ •Skype verzichtet dabei bisher völlig auf Werbung.
  15. Die Funktionsweise von 15 Wie oft wird Skype zur Internettelefonie

    genutzt? 0 5,000,000 10,000,000 15,000,000 20,000,000 25,000,000 30,000,000 35,000,000 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Skype Kazaa Hotmail ICQ Voice-Over-IP-Users → Monate seit Markteinführung →
  16. Die Funktionsweise von 16 Wie funktioniert Skype? Grundsätzlich funktioniert Skype

    wie die meisten Voice-Over-IP- Programme, und zwar: Ein Computer nimmt die Stimme des Benutzers auf, wandelt sie in Datenpakte um und sendet diese Datenpakte über das Internet- protokoll zum jeweiligen Empfängercomputer Quelle: www.rosenheim.de/it_region/ Veranstaltungen2007/dokumente2007/ Josef_Willkommer_Fa._Techdivision.ppt.pdf
  17. Die Funktionsweise von 17 Einführung in das Skype Peer-to-Peer-Prinzip 1.

    Peer-to-Peer Peer-to-Peer (engl. Peer = „Gleichgestellter“). In einem P2P-Netzwerk ist jeder geschlossene Computer zu den anderen gleichberechtigt und gleichzeitig ein Server und ein Client. Jeder Computer stellt den anderen Computern seine Ressourcen zu Verfügung.
  18. Die Funktionsweise von 18 Einführung in das Skype Peer-to-Peer-Prinzip 2.

    Gegensatz zu Client/Server Client-Server-Modell: Der Client stellt Anfragen an der Server, mit dem er verbunden ist. Der Server (meist alleinstehend und unbeaufsichtigt) beantwortet die Anfragen und handelt danach. P2P-System: Jeder teilnehmende Computer arbeitet als Client, der auch Server-Funktionalität hat. Der Peer kann somit sowohl als Client als auch als Server zusammen mit der gegebenen Applikation handeln.
  19. Die Funktionsweise von 19 Einführung in das Skype Peer-to-Peer-Prinzip 2.

    Gegensatz zu Client/Server P2P-Anwendungen: • direkter Austausch, z. B. Bereitstellen von Speicherplatz oder Rechenleistung, Messaging, Gewährleistung von Sicherheit, Verwalten größerer Datenmengen • ein Peer kann Anfragen auslösen und Anfragen anderer Peers im Netzwerk beantworten • keine Abhängigkeit mehr von einem zentralen Kontrollpunkt • Nutzer haben mehr Autonomie und Kontrolle über beanspruchte Dienste
  20. Die Funktionsweise von 20 Peer-to-Peer-Architekturen Hybrid P2P • bedient sich

    auf der einen Seite der Client- Server-, auf der anderen Seite der P2P-Beziehung • semi-zentral mit mind. einem zentralen Kontrollpunkt • Beispiele: WinMX und ICQ Pure P2P • völlig dezentral ausgelegt • kein zentraler Kontrollpunkt • Peers sind völlig gleichwertig und autonom • Daten oder Rechenleistung sollen sich über alle Peers verteilen Super P2P • Weiterentwicklung des Hybrid P2P • zentr. Verwaltungs- instanz wird mit P2P- Netzwerk getauscht •Super-Nodes dienen als Übergangs- Indexserver • Beispiel: Skype, mit FastTrack-Protokoll
  21. Die Funktionsweise von 21 Vor- und Nachteile von Peer-to-Peer-Anwendungen Vorteile

    § unkompliziert § schneller Aufbau § Netzwerk schnell aufzubauen und kostengünstig
  22. Die Funktionsweise von 22 Vor- und Nachteile von Peer-to-Peer-Anwendungen Nachteile

    § keine zentrale Datensicherung § wenig Sicherheit vorhanden § Anonymität der Anwender ist zu groß § Zugriff auf Daten nur schwer kontrollierbar Aber: Trotz aller Nachteile ist die P2P-Technik zur Zeit die beste Lösung, besonders im Bereich VoIP.
  23. Skype im Vergleich mit anderen Systemen Im Markt gibt es

    viele anderen Voice-Over-IP-Systeme, zum Beispiel MSN, Yahoo-Messenger und AOL. Vergleich von Skype, MSN und Yahoo-Messenger: 23 Funktion Skype MSN Yahoo- Messenger VoIP-Präsenz √ √ √ Chat √ √ √ Kostenlos telefonieren Skype-to-Skype MSN-to-MSN Yahoo-to-Yahoo Weltweit telefonieren √ -- -- Video √ √ √ Videokonferenz √ -- --
  24. Wie kann man mit Skype telefonieren? n Software kostenlos herunterladen

    über www.skype.com. n Skype Software arbeitet mit unterschiedlichen Betriebssystemen: Windows, Linux, Mac OS, PDAs. n Keine Änderungen im System notwendig nach der Installation; Skype nimmt alle Einstellungen automatisch vor. n Beim ersten Start nach der Installation muss ein Benutzerprofil angelegt werden. n Nach der Registrierung gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit Hilfe der Kontaktsuche andere Skyper zu finden. 24
  25. Skype Login-Algorithmus 25

  26. Skype Kosten 26 Durch die unterschiedlichen Zahlungsvarianten ist Skype ein

    sehr flexibles System, das für jeden Nutzer die individuell besten Nutzungsmöglichkeiten bietet. Der Nutzer hat jederzeit einen Überblick über seine Kosten und kann diese nach Bedarf kontrollieren und steuern. Kostenlos Skype Guthaben Monatliche Bezahlung Video- und Audio-Anrufe zwischen Skype-Nutzern sind kostenfrei. Im Voraus bezahlen. Danach kann man jederzeit Orts-, Fern- und Auslandsgespräche führen. 10 Euro Mindestguthaben. Unbegrenzte Anrufe ins Festnetz gegen Abonnements: Länder-Package 2,95 € Europa-Package 3,95 € Welt-Package 8,95 €
  27. Skype in Unternehmen 27 § lohnend für kleine Unternehmen bis

    max. 10 Mitarbeiter wegen Einsparung von Telefonkosten und Hardware § Skype bietet ein Tool zur Kostenkontrolle an, mit dem man sein Gesprächsguthaben oder seine Kosten ganz einfach kontrollieren kann § Skype bietet ein automatisches Guthaben an § für größere Firmen kann Skype höchstens eine Zusatzfunktion sein; Anrufweiterleitung oder Makeln sind nicht möglich § Vorsicht ist geboten, weil man den Datenfluss über die PCs der Anwender nicht genau kontrollieren kann § Dritte können Software installieren. Dies kann mit Firmenrichtlinien kollidieren.
  28. Was geht bei Skype nicht? 28 Folgendes ist bei Skype

    (noch) nicht möglich: § sich selbst eine Datei, eine Nachricht oder einen Telefonanruf zu schicken § Anrufweiterschaltung bzw. Anrufumleitung § Rechtschreibprüfung und Zurückholen von Chattexten § Gerätebezogenes Deaktivieren einzelner Skypedienste § eine allgemeine Liste aller Skyper zu bekommen
  29. Skype Nomad 29 Skype Nomad ist eine neue Technologie, die

    sich noch in der Entwicklung befindet. Mit dieser Software will Skype den Mobilfunkmarkt erobern. Es gibt eine Beta Version, mit der man bisher aber nur sehen kann, welcher Skyper gerade online ist.
  30. Die Vor- und Nachteile von Skype 30 Vorteile § kostengünstig

    bzw. kostenfrei (Skype-to-Skype) § für mehrere Betriebssysteme geeignet § unkomplizierte Anwendung
  31. Die Vor- und Nachteile von Skype 31 Nachteile Zitat von

    Niklas Zennström, Skype CEO: „When there is a burglar in my house I don‘t want to call the police, I want to email or IM them.“ Mit anderen Worten: Ohne Internet kein Skype. § Skype begrenzt sich auf die P2P und VoIP- Technologien § Schwachstellen bzgl. Datensicherheit und Anonymität der User §Zahlungsmöglichkeiten sind eingeschränkt (nur VISA oder PayPal).
  32. Skype Live-Vorführung 32

  33. 33 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!