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Nicht du bist das Problem sondern die Komplexität! (extended Version)

Nicht du bist das Problem sondern die Komplexität! (extended Version)

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Alexander Jäger

November 14, 2018
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Transcript

  1. Nicht du bist das Problem, sondern die Komplexität! lxhunter @

    Github, Twitter, Instagram, Facebook
  2. 1980 Frechen bei Köln 1990 2000 2010 2017 MedienGestalter Endemol

    Sevenload WKW Bigpoint Shop-apotheke MS 7val Ellen Greta Fachabi USA Tina Trustedshops
  3. Dieser Vortrag handelt von komplexen Systemen und ist gleichermaßen auf

    Menschen UND Organisationen anwendbar. Warnung
  4. Westliche Entwickelte Welt das Problem ist nicht mehr Geld* *

  5. ⏳ das Problem ist jetzt die Zeit…

  6. ⏳ deine Zeit

  7. ⏳ Und was du mit ihr machst…

  8. ⚰ Du wirst sterben!

  9. deine ZEIT ist kostbar… Vergeude sie nicht!

  10. „Zum ersten Mal hat eine erheblich, schnell wachsende Zahl von

    Menschen die Freiheit zu wählen. […] Und darauf ist unsere Gesellschaft in keiner Weise vorbereitet.“ Peter Drucker
  11. Kleine Zeitreise gefällig? „Zum ersten mal…“

  12. $ -Kidnap-TOur Zeit-Reisen-

  13. Ungefähr 50.000 Jahre

  14. Physiologische Bedürfnisse Atmung, Wärme, Essen, Trinken & Schlaf

  15. Physiologische Bedürfnisse Atmung, Wärme, Essen, Trinken & Schlaf Sicherheitsbedürfnisse Unterkunft,

    Gesundheit, Ordnung & Schutz
  16. Physiologische Bedürfnisse Atmung, Wärme, Essen, Trinken & Schlaf Freundeskreis, Partnerschaft,

    Liebe, Nächstenliebe Sexualität, Fürsorge & Kommunikation Soziale Bedürfnisse Sicherheitsbedürfnisse Unterkunft, Gesundheit, Ordnung & Schutz
  17. so entstanden die ersten Gesellschaften…

  18. Impulsiv Durchbrüche Top-Down Autorität Arbeitsteilung Kehrseiten zerbrechlich (skaliert nicht) schlecht

    in der Planung
  19. Physiologische Bedürfnisse Atmung, Wärme, Essen, Trinken & Schlaf Freundeskreis, Partnerschaft,

    Liebe, Nächstenliebe Sexualität, Fürsorge & Kommunikation Soziale Bedürfnisse Sicherheitsbedürfnisse Unterkunft, Gesundheit, Ordnung & Schutz
  20. Physiologische Bedürfnisse Atmung, Wärme, Essen, Trinken & Schlaf Freundeskreis, Partnerschaft,

    Liebe, Nächstenliebe Sexualität, Fürsorge & Kommunikation Soziale Bedürfnisse Sicherheitsbedürfnisse Unterkunft, Gesundheit, Ordnung & Schutz
  21. Konformistisch Durchbrüche Wiederholbare Prozesse Stabiles Organigramm Kehrseiten Intoleranz der Nichtkonformität

    Schuld & Scham Gottgegebene Gesetze
  22. Wertschätzung Stärke, Erfolg, Unabhängigkeit, Freiheit & Ansehen Physiologische Bedürfnisse Atmung,

    Wärme, Essen, Trinken & Schlaf Freundeskreis, Partnerschaft, Liebe, Nächstenliebe Sexualität, Fürsorge & Kommunikation Soziale Bedürfnisse Sicherheitsbedürfnisse Unterkunft, Gesundheit, Ordnung & Schutz
  23. LEISTUNGSORIENTIERT Durchbrüche Kehrseiten Leistungsprinzip Verlässlichkeit Innovation Neid Falsches Menschenbild Globale

    Erwärmung
  24. Wahlrecht Sozialleistungen Meinungsäußerungsfreiheit Bildungs-Einrichtungen Dach über dem Kopf Grundrechte Sanitäre

    Einrichtungen Gesundheitssystem Ausreichend Hochwertige Nahrung Reisefreiheit
  25. Unendliche Optionen

  26. None
  27. „Zum ersten Mal hat eine erheblich, schnell wachsende Zahl von

    Menschen die Freiheit zu wählen. […] Und darauf ist unsere Gesellschaft in keiner Weise vorbereitet.“ Peter Drucker
  28. ® Das Bild ist Düster...

  29. Gallup 14% mit Herz und Verstand 63% Dienst nach Vorschrift

    23% innerlich gekündigt
  30. Jeder Zehnte leidet unter KLINISCHEN DEPRESSIONEN

  31. Jeder Vierte hat oder hatte ein SUCHTProbleme

  32. Jeder Fünfte gerät irgendwann in seinem Leben an einen absoluten

    TIEFPUNKT
  33. Bei 30% der erwachsenen Bevölkerung wird eine Psychische Störung diagnostiziert

  34. Fast die Hälfte unserer Bekannten hat irgendwann einmal ernsthaft an

    gedacht … Selbstmord
  35. Und jeder Zehnte unternimmt tatsächlich einen Selbstmordversuch

  36. 9 Woher kommt das?

  37. Was ist unser Wichtigstes Werkzeug?

  38. homo-sapiens-sapiens-v2.1.534809177.bin

  39. HAMSTERN Physiologische Bedürfnisse Atmung, Wärme, Essen, Trinken & Schlaf

  40. None
  41. „Die Dinge die du besitzt werden letztendlich dich besitzen. Du

    bist nicht deine Arbeit. Du bist nicht wieviel Geld du auf dem Konto hast. Du bist nicht das Auto das du fährst. Wir sind alle Teil vom selben Komposthaufen.” Tyler Durden
  42. „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang

    der Unzufriedenheit.“ Søren Aabye Kierkegaard
  43. None
  44. Kritisieren = Sicherheitsbedürfnisse Unterkunft, Gesundheit, Ordnung & Schutz

  45. ?

  46. None
  47. ?

  48. None
  49. None
  50. None
  51. „The happiest people don’t have the best of everything, they

    just make the best of everything they have.“
  52. Anpassung Freundeskreis, Partnerschaft, Liebe, Nächstenliebe Sexualität, Fürsorge & Kommunikation Soziale

    Bedürfnisse
  53. Passe ich ins Schema? Bin ich so gut wie die

    Anderen? Mache ich etwas Falsch?
  54. Und wie geht es den anderen?

  55. None
  56. „Bringt ein Messer zu einer Schießerei.“ The untouchables

  57. Einfrieren Flucht Kampf Wie reagieren Primaten auf Stress?

  58. Niagara Syndrom

  59. ANFORDERUNGEN TECHNOLOGIE kompliziert kompliziert einfach komplex chaotisch klar / bekannt

    unklar / unbekannt bekannt / gewiss unbekannt / ungewiss Elb-Philharmonie Babylon OPUS 08/15
  60. Einfach Musterlösung kompliziert Gute Praxis Worauf wurden wir vorbereitet? Schulsystem

  61. konformistisch Stabiles Organigramm leistungsorientiert Leistungsprinzip Schulsystem

  62. Information AGE Manifesto Obwohl ich die Werte auf der rechten

    Seite wichtig finde, schätze ich die Werte auf der linken Seite höher ein. Leben mehr als mehr als Grossartige Kollegen mehr als Gestalten Geld Guten Chef Dabei sein mehr als Lernen Wissen
  63. Komplex Entstehende Praxis Chaotisch Innovative Praxis Problemkontext heute?

  64. Wenn alles so Komplex, was mache ich dann?

  65. B Fokus auf das wesentlich

  66. Was ist das Wesentliche? B

  67. Wertschätzung Stärke, Erfolg, Unabhängigkeit, Freiheit & Ansehen Selbstverwirklichung Das eigene

    Potential auszuschöpfen ⏳ Physiologische Bedürfnisse Atmung, Wärme, Essen, Trinken & Schlaf Freundeskreis, Partnerschaft, Liebe, Nächstenliebe Sexualität, Fürsorge & Kommunikation Soziale Bedürfnisse Sicherheitsbedürfnisse Unterkunft, Gesundheit, Ordnung & Schutz
  68. Stiftet es dir Zufriedenheit?

  69. D Zufriedenheit Können dürfen wollen + + = E fürn

    Arsch Können dürfen wollen + + = Irgendwie O.K. F
  70. Viele sind bei Ok…

  71. „Der Mensch wird geboren, um zu leben, und nicht, um

    sich auf das Leben vorzubereiten.“ Boris Pasternak
  72. Wenn ich dieses Leben so weiterführe, werde ich dann mit

    78 Zufrieden sein? G
  73. Meine Antwort war Nein. H

  74. 9 Was tun?

  75. Wollen Finde was du willst

  76. Notwendige Komplexität Realitäts-geschuldete Komplexität

  77. Notwendige Komplexität Kein Auto, keine Auto-Komplexität.

  78. Realitäts-geschuldete Komplexität

  79. 9 Warum erzähle ich das?

  80. Kernfachlichkeit (core domain) ist der wertvollste Teil des Domänenmodells, der

    Teil, welcher am meisten Anwendernutzen stiftet. Die anderen Teile des Domänenmodells dienen vor allem dazu die Kernfachlichkeit zu unterstützen und mit weniger wichtigen Funktionen anzureichern. Bei der Modellierung sollte besonderes Augenmerk auf die Kernfachlichkeit gelegt werden und sie sollte durch die besten Entwickler umgesetzt werden.
  81. „notwendige“ - Komplexität Implementierung „Realitäts-geschuldete“ - Komplexität Feedback Hypothesen getriebene

    Entwicklung
  82. 9 Und was jetzt ganz konkret?

  83. 1. Wähle deine wesentlichen Lebensbereiche: 2. Miss die Diskrepanz zwischen

    ist und soll. 3. Entscheide dich für einen Fokus-Bereich. 4. Welche Werte willst du in diesem Bereich leben? Beruf, Berufung, Beziehungen, Bildung, Familie, Finanzen, Fitness, Freizeit, Freundschaft, Gemeinwohl, Gesundheit, Kinder, Liebe, Partnerschaft, Sexualität, Soziale Kontakte, Spiel, Spiritualität Bildung: 50/100%, Spiel: 10/100%, Familie: 100/100%, Beruf: 75/100% Spiel: 10/100% Akzeptanz Intuition Gerechtigkeit Spiritualität Gleichheit Realismus Verantwortung Kreativität Wohlstand Balance Wissen Kooperation Gemütlichkeit Qualität Schönheit Ruhm Liebe Selbstständigkeit Effizienz Loyalität Aufregung Zeit für mich Überlegenheit Stabilität Engagement Leidenschaft Dankbarkeit Einfachheit Mitgefühl Zuneigung Flexibilität Achtsamkeit Vertrauen Fortschritt Natürlichkeit Toleranz Freiheit Neugierde Treue Nähe Sicherheit Großzügigkeit Herausforderung Fröhlichkeit Objektivität Nachhaltigkeit Optimismus Transparenz Gesundheit Ordnung Bescheidenheit Hilfsbereitschaft Verlässlichkeit Offenheit Hoffnung Beliebtheit Authentizität Humor Erfolg Ehrlichkeit 5. Suche 70 Life-Stories zu den Werten Ich glauben, dass Achterbahn fahren mehr Aufregung in mein Leben bringt, ich werde es merken wenn ich schreiend die Abfahrt geniesse. 6. Priorisiere dein Backlog 7. Such dir ein Team 8. Sprinte los!
  84. I UND Werde richtig gut!

  85. Können Erweitere dein Können

  86. Werkzeuge Realitäts-geschuldete Komplexität Technologie und Ausrüstung und wie man damit

    umgeht. Geteilte mentale Modelle - Komplexität ist ein Teamsport Zusammenspiel Wissensaustausch Wie kooperieren wir? Wer hat welche Aufgabe? Welche Normen haben wir? Zum Beispiel: KISS, DRY, YAGNI S.O.L.I.D. Clean code Design Patterns OnBoarding Plan RFCs Team Wissensverteilung Welche Fähigkeiten und Stärken haben meine Kollegen? Zum Beispiel: Mob Programming Pair Programming Training Session Code Review Aufgabe Notwendige Komplexität Was wollen wir und wie kommen wir dahin? Zum Beispiel: Domain Driven Design Anforderungen Erwartungen Zum Beispiel: Cloud vs. On Premise MircoService vs. Modular
  87. Keine Lust mehr auf Diskussionen Die Grundlagen Basic principles: KISS,

    DRY, YAGNI SOLID Clean code Design patterns Domain Driven TDD Miss Code Quality Cyclomatic complexity Code duplication Bugs per line of code Code coverage Cohesion Coupling Instruction path length
  88. Frag jemanden, der das schon mal gemacht hat. Such dir

    einen Meister lxhunter @ Github, Twitter, Instagram, Facebook
  89. F mehr Talent, Intelligenz, Fähigkeiten und Kreativität als der Job

    erfordert oder zulässt?
  90. Wer hat das Gefühl der/die „cleverste“ in seinem Team zu

    sein? F
  91. Wer hat einen Plan das zu ändern oder hat es

    schon angesprochen? F
  92. WaruM Nicht!?! 9

  93. Dürfen Erkenne dich Selber!

  94. Glaube Wissen Weisheit

  95. Ein Tag oder Tag eins?

  96. Danke! lxhunter @ Github, Twitter, Instagram, Facebook Big Five for

    life: ⁃ Unsere Töchter zu mündigen und glücklichen Menschen zu erziehen ⁃ Mit meiner Frau die Welt sehen ⁃ Finanziell frei werden ⁃ Mich kontinuierlich verbessern Wen du ene kennst der ene kennt der mir helfe kan dann sach jeht. ZDE: Möglichst viele Menschenleben retten