Verschachtelung von Elementen repräsentieren: <!ELEMENT bild (titel, url, abstract, person+, bauwerk+)> Bitte beachten / merken: + (Pluszeichen): Das Tag muss mindestens einmal vorkommen, darf aber auch öfter im XML-Dokument angegeben werden. ? (Fragezeichen): Das Element darf einmal vorkommen, muss jedoch nicht im XML-Dokument angegeben sein. * (Sternchen): Das Tag darf mehrmals im XML-Dokument vorkommen, darf jedoch fehlen. #PCDATA (PCDATA = "Parseable Character Data"): Beliebige Daten / Zeichen als Inhalt des XML-Elementes Dokumenttypdefinitionen (DTD)
Merken: #REQUIRED Jedes Element mit dem Namen „tagname“ muss das Attribut „attributname“ enthalten. #IMPLIED Das Attribut kann angegeben werden, muss jedoch nicht angegeben werden. Dokumenttypdefinitionen (DTD)
die im Folgenden wiedergegebene Dokumenttypdefinition (DTD): <!ELEMENT catalog (cd+)> <!ELEMENT cd (title, artist+, label, price, year)> <!ELEMENT title (#PCDATA)> <!ELEMENT artist (#PCDATA)> <!ELEMENT label (#PCDATA)> <!ELEMENT price (#PCDATA)> <!ELEMENT year (#PCDATA)> <!ATTLIST cd previewimage CDATA #IMPLIED> Übung I
XML-Markup: <nobelpreistraeger-literatur> <preistraeger> <jahr>2009</jahr> <name>Herta Müller(* 1953)</name> <land>Deutschland</land> <begruendung>die mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit zeichnet</begruendung> </preistraeger> <preistraeger> <jahr>2010</jahr> <name>Mario Vargas Llosa(* 1936)</name> <land>Peru Peru / Spanien Spanien</land> <begruendung>für seine Kartographie der Machtstrukturen und scharfkantigen Bilder individuellen Widerstands, des Aufruhrs und der Niederlage</begruendung> </preistraeger> </nobelpreistraeger-literatur> Übung II
zueinander? Was sind Metadaten? Wozu werden Metadaten benötigt? Worin besteht das Problem, das mit Hilfe von Metadaten gelöst werden soll? Was bezeichnet die „Wohlgeformtheit“, was die „Gültigkeit“ von XML-Dokumenten? Welche Anforderungen werden an ein wohlgeformtes XML- Dokument gestellt? Was verbirgt sich hinter der Abkürzung „DTD“? Was beschreibt eine DTD / welchen Sinn haben Schemata? Grob: Von XML nach DTD Grob: Von DTD nach XML […] …und die Klausur?
<titel>Hard-boiled Wonderland</titel> 6 <gattung>Roman</gattung> </buecher> XPath 1 2 5 6 3 4 Zahlenwerte 1 bis 6 geben die Reihenfolge an, in der ein XML- Prozessor die Knoten ablaufen wird. Dokumentreihenfolge („Document Ordner“) / Tiefensuche
verfügt über einen Elternknoten. Ausnahme: ??? Vorfahre (ancestor) – Elternknoten von Knoten Beispiel: Der Knoten „2“ ist Vorfahre des Knotens „3“. Kind (child) – Untergeordnete Knoten Beispiel: „3“ ist Kindknoten von „2“. Geschwister (siblings): Knoten mit gleichen Elternknoten sind Geschwisterknoten. Beispiel: Der Knoten „3“ ist Geschwisterknoten des Knotens „4“. XPath: Navigation 1 2 5 6 3 4
sie adressiert werden. In XPath wird hierzu – vom aktuellen Knoten ausgehend – ein Pfad definiert. Unterscheidung ausführliche vs. verkürzte Achsenbezeichnung: ausführlich: /child::autor/child::buch/attribute::titel verkürzt: /autor/buch/@titel Adressierung
XSLT? Wozu dient XSLT? In welchem Verhältnis stehen XSLT und XPath zueinander? Wozu dient XPath? Wozu wird die Angabe <xsl:value-of select=”Xpath-Ausdruck”/> verwendet - was geschieht hier? Nennen und beschreiben Sie zwei XPath-Achsen. …und die Klausur
<vorname>Haruki</vorname> </autor> <titel>Hard-boiled Wonderland</titel> <gattung>Roman</gattung> </buch> <buecher> Was liefern die folgenden XPath-Ausdrücke zurück / Was selektieren die folgenden XPath-Ausdrücke? <xsl:value-of select="/buecher/buch/autor/name" /> <xsl:value-of select="//titel" /> <xsl:value-of select="/buecher/buch/autor/@gender"/> <xsl:for-each select="/buecher/buch"> …und die Klausur II
bezeichnet sowohl das Konsortium (TEI-C), als auch einen Standard zur Kodierung und zum Austausch von Textdokumenten „TEI hat ein unabhängiges, portables und offenes Format [für die] Speicherung, Austausch und Analyse von Texten in den Geisteswissenschaften entwickelt. Das konkrete Resultat dieser Arbeit sind sowohl Richtlinien für die Kodierung unterschiedlicher Textsorten als auch das Textkodierungsformat selber.“ (http://www.onb.ac.at/sichtungen/print/bruvik-tm-1a-print.html) Richtlinien und Format sind frei zugänglich und kostenlos Text Encoding Initiative (TEI)
Dokumentenformat zur Repräsentation von Texten in digitaler Form Vielseitigkeit & Praxisnähe „gekennzeichnet, von [der Bemühung,] ein Regelwerk zu bestimmen, da[s] dem Anwender möglichst viel Freiheit überläßt und möglichst wenige Vorentscheidungen trifft“ (http://computerphilologie.uni-muenchen.de/praxis/teiprax.html) Text Encoding Initiative (TEI)
Hugo von Hofmannsthal – Die Beiden Sie trug den Becher in der Hand – Ihr Kinn und Mund glich seinem Rand –, So leicht und sicher war ihr Gang, Kein Tropfen aus dem Becher sprang. So leicht und fest war seine Hand: Er ritt auf einem jungen Pferde, Und mit nachlässiger Gebärde Erzwang er, daß es zitternd stand. Jedoch, wenn er aus ihrer Hand Den leichten Becher nehmen sollte, So war es beiden allzu schwer: Denn beide bebten sie so sehr, Daß keine Hand die andre fand Und dunkler Wein am Boden rollte.
as rights information Descriptive metadata for describing resources (Beispiel: Zettel des Zettelkataloges) Preservation metadata for describing resources, such as recording preservation actions Technical metadata related to low-level system information, such as data formats and any data compression used Usage metadata related to system use, such as tracking user behavior “End user’s view is only the tip of the iceberg: Much of the metadata is not intended for public display” Metadaten
for managing resources, such as rights information Descriptive metadata for describing resources (Beispiel: Zettel des Zettelkataloges) Preservation metadata for describing resources, such as recording preservation actions Technical metadata related to low-level system information, such as data formats and any data compression used Usage metadata related to system use, such as tracking user behavior “End user’s view is only the tip of the iceberg: Much of the metadata is not intended for public display” Metadaten
Creator Subject Description Publisher Contributor Date Type Format Identifier Source Language Relation Coverage Rights Alle Elemente sind optional und wiederholbar, die Reihenfolge ist beliebig Dublin Core
Metadaten im Kontext digitaler Bibliotheken nach Witten et al.? Verortung im Gesamtkontext: MARC, MAB, MARCXML, Dublin Core, METS / MODS OAI? …und die Klausur?
Computermechanismen mangelt‘s an Wissen! „knowledge gap“: Probleme im Verständnis natürlicher Sprache Interpretation des Inhaltes von Bildern oder anderen multimedialen Dingen Computer verfügt nicht über Hintergrundwissen über das der Benutzer / die Benutzerin verfügt Computer verfügt nicht über Hintergrundwissen über die Benutzerin / den Benutzer
Das Semantic Web will Computern helfen, die Bedeutung hinter den Webseiten zu "verstehen“ Das derzeitige WWW dreht sich um Dokumente Das Semantic Web dreht sich um Dinge (Menschen, Musik, Filme), um Konzepte Eine Möglichkeit: Einbettung semantischer Information in HTML-Seiten Semantic Web
is..." "I work for..." "I'm interested in..." "I live near..." "My blog is..." "I write in this weblog..." "You can see me in this picture..." "My Public Key is ..." “FOAF is a way to say all those things, but so that computers can interpret it. Computers can't understand English yet, so we have to be a little more precise in how we say these things. FOAF is a way of saying these things for computers.” Friend-of-A-Friend (FOAF)
WWW zu beschreiben RDF ist domänenunabhängig, d.h. kann auch dazu verwendet werden, Entitäten der realen Welt zu beschreiben RDF ist eine einfache Modellierungssprache, ist jedoch die Grundlage für komplexere Sprachen wie OWL RDF
(URI) referenziert werden kann Eigenschaften (properties): Eigenschaften von Ressourcen Ausdrücke (Expressions) werden geformt mit Tripeln in der Form (Subjekt, Prädikat, Objekt) Ausdrücke (statements) = resource + properties RDF
die Vision des Semantic Web? „Knowledge Gap“ Annotation, Metadaten, etc. Mikroformate: hCard FOAF: Intention? Woraus besteht ein RDF-Tripel? URI, URL, URN? Bilden Sie die Aussage „Die Stadt Köln hat 1.036.100 Einwohner“ in einem Tripel ab. …und die Klausur?