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WBS AGFA - Lektion 4 - Vorproduktion

WBS AGFA - Lektion 4 - Vorproduktion

Willy Brandt Schule Warschau
Arbeitsgruppe Filmakademie (AGFA)
Lektion 4 - Vorproduktion (Teilnehmerausgabe)
Links zu den besprochenen Videos und Webseiten:
Tortenschlacht ("Das grosse Rennen"): https://www.youtube.com/watch?v=EVuUsQPklAA
Tom & Jerry "Mouseketeers": https://www.youtube.com/watch?v=vTorUDxIQBs
Monty Python Tortenschlacht: https://www.youtube.com/watch?v=Glpcn2PBDu0
"Der grosse Blonde mit dem schwarzen Schuh" - Konzert-Szene: http://vimeo.com/93519930 - Passwort: machmirdenhengst
Stummfilm Tortenschlacht Stan & Ollie: https://www.youtube.com/watch?v=MEaD77e3ZW4
Stille Kamera - Videoessay: https://vimeo.com/159571092
Shot Designer App: http://www.hollywoodcamerawork.com/shot-designer.html
Farbpaletten 1: http://digitalsynopsis.com/design/cinema-palettes-famous-movie-colors/
Farbpaletten 2: http://thecolorsofmotion.com/films

Mit Ausnahme der Screenshots aus Filmen steht diese Präsentation unter folgender Creative Commons Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Die Präsentation ist öffentlich zugänglich und dient als Begleitmaterial für Bildungszwecke im Rahmen der AG-Filmakademie der WBS Warschau 2016/17. / This presentation is for educational purposes only.

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Jens Prausnitz

December 15, 2016
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Transcript

  1. WBS-AGFA Lektion 4: Filmakademie Vorproduktion 15.12.2016

  2. None
  3. Viele Köche … … verderben den Brei.

  4. mehrere Gänge, aber ein Menü • Aufteilen in Untersuppenküchen •

    Rezepte ausdenken und Zutaten besorgen • Tests machen (naschen) • mehr Sachen haben als im Rezept stehen
  5. mehrere Gänge, aber ein Menü • Aufteilen in Untersuppenküchen •

    Rezepte ausdenken und Zutaten besorgen • Tests machen (naschen) • mehr Sachen haben als im Rezept stehen
  6. Aufgabenbereiche • Drehbuch • Regie + Schnitt • Kamera +

    Licht • Production Design • Ton, Geräusche + Musik • Kostüme, Requisite (set dressing + props)
  7. None
  8. “Einer für alle, alle für einen.”

  9. Drehbuch 1. Weniger ist mehr. 2. Menschen bei dem zeigen,

    was sie tun, wenn sie allein sind. (Kieślowski) 3. Geschichte in einem Satz erzählen können. (Filmplakat) 4. Wenige Dialoge mit weniger Text.
  10. Erwartungen beim Zuschauer aufbauen … … dann aber nicht erfüllen

    und anders auflösen. Spannung und Spaß
  11. None
  12. Regie + Schnitt 1. Regie sorgt dafür, dass alle anderen

    ihren Job machen können. 2. Hört sich alle Vorschläge an und wählt die für den Film richtigen aus. 3. Trifft Entscheidungen wenn keine Einigung gefunden werden kann. 4. Trägt die gesamtkünstlerische Verantwortung.
  13. Kamera 1. Tests machen, bei Tageslicht, im Dunklen, draußen, drinnen,

    nah und fern. 2. Bewegte Kamera wagen (mindestens ein Take immer reine Handkamera) 3. Einstellungsgrößen variieren, Bild im Bild, Räume (dreidimensional = Vordergrund, Handlungsebene, Hintergrund), Tiefenschärfe, Blick führen 4. Kadrage und Blocking (mit Regie, Production Design und Darstellern)
  14. Blicke

  15. Blicke

  16. Carol (2015) Ukikusa (1959)

  17. Licht, Schatten + Farben 1. Farbpalette (Figuren zuordnen, “falsche” Farben

    aktiv vermeiden) 2. Mut zu wenig Licht, gerne dramatisch (Taschenlampen, Strahler), verschiedene “Welten” mit unterschiedlichem Look voneinander abheben 3. Tageslicht ausnutzen (Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Bewölkung, etc.)
  18. None
  19. None
  20. None
  21. Production Design 1. Farbpalette (mit Kamera und Kostüm absprechen) 2.

    Location Scouting / Drehorte (Lichtquellen, ist es leise, Strom, Platz, etc.) 3. Grundrisse zeichnen, Fotos machen
  22. None
  23. None
  24. None
  25. Ton, Geräusche + Musik 1. Wie laut ist es an

    den Drehorten? Klingt es stumpf oder hallt es? Wie weit ist das Kameramikrofon von den Schauspielern entfernt? 2. Welche Geräusche sind für die Stimmung wesentlich und/oder erzählen etwas über die Charaktere/Figuren? 3. Welche Szenen brauchen Musik und warum? Wer könnte Eigenkompositionen einspielen, oder Klangteppiche weben?
  26. None
  27. Kostüme + Requisite 1. Jeder Darsteller soll so angezogen, geschminkt

    und frisiert werden, dass es zum gespielten Charakter passt: offen, verschlossen, ängstlich, mutig, etc. (möglichst keine karierten, kleinen Muster (Moire) // für Tag- oder Nachtszenen -> auf Kontrast achten, nicht schwarz auf schwarz, usw.)
  28. Kostüme + Requisite 1. Jeder Darsteller soll so angezogen, geschminkt

    und frisiert werden, dass es zum gespielten Charakter passt: offen, verschlossen, ängstlich, mutig, etc. (möglichst keine karierten, kleinen Muster (Moire) // für Tag- oder Nachtszenen -> auf Kontrast achten, nicht schwarz auf schwarz, usw.)
  29. Kostüme + Requisite 1. Jeder Darsteller soll so angezogen, geschminkt

    und frisiert werden, dass es zum gespielten Charakter passt: offen, verschlossen, ängstlich, mutig, etc. (möglichst keine karierten, kleinen Muster (Moire) // für Tag- oder Nachtszenen -> auf Kontrast achten, nicht schwarz auf schwarz, usw.) 2. Welche Hobbies sind sichtbar (Poster, Instrumente) oder hörbar? 3. Wie wohnt jemand, welches Auto, Fahrrad fährt er, ist er reich oder arm?
  30. None
  31. None
  32. Zusammenfassung 1. Alles hat zwei Seiten, darum Varianten haben. 2.

    Bessere Filme als letztes Mal machen. 3. Zufall gewähren lassen.* * keine Willkür walten lassen, sondern “Unfälle” annehmen und geschehen lassen
  33. Raum für Inspiriation lassen, Pläne dienen nur zu Orientierung, geben

    Rückhalt.
  34. Checkliste • Bin ich zufrieden damit? • Gibt es einen

    besseren Weg? • Kann man später darauf zurück kommen? • Die Ruhe bewahren und sich Zeit lassen. • Aufmerksam sein und offen bleiben.
  35. Folgt eurem Bauchgefühl. Habt Spaß. Los geht’s!

  36. Der grosse Blonde mit dem schwarzen Schuh (1972)

  37. Na … und?! Noch Fragen? WBS-AGFA 15.12.2016