Auflösung aller Rätsel in ihrem Pulte liegen, und die dumme ... Welt hatte nur das Maul aufzusperren, damit ihr die gebratenen Tauben der absoluten Wissenschaft in den Mund flogen. […] Ich bin nicht dafür, dass wir eine dogmatische Fahne aufpflanzen, im Gegenteil. -- K. Marx, Brief an Ruge, 1843
den Prinzipien der Welt neue Prinzipien. […] Wir zeigen ihr nur, warum sie eigentlich kämpft, und das Bewusstsein ist eine Sache, die sie sich aneignen muss, wenn sie auch nicht will. -- K. Marx, Brief an Ruge, 1843
de facto in einer Gemeinschaft akzeptiert sind. • Diese Kritik muss einen Teil der sozialen Realität (die akzeptierten Normen) von der Kritik ausnehmen, • ist nicht besonders informativ.
Realität eine Basis haben, die aber weder mit den akzeptierten, noch mit den befolgten Normen identisch sind. • Diese Form der Kritik kann die ganze soziale Realität kritisieren, • ist informativ, • ist weder dogmatisch noch konservativ.
„in” einer Gesellschaft existieren? 2. Epistemologie: Wie können wir wissen, welche immanenten Normen existieren? 3. Rechtfertigung: Wieso sollte die Existenz immanenter Normen für Personen einen Grund darstellen, ihre Gesellschaft zu verändern?
Normen haben einen Überschuss an Sinn, der interpretativ erschlossen werden kann. 2. Praxistheoretische Strategie: In den praktischen Interaktionen sind Ansprüche institutionalisiert, die über die akzeptierten Normen hinausgehen.
und droht, Exklusion zu reproduzieren. • Wie kann man die Verbindlichkeit einer bestimmten Interpretation begründen? Übereinstimmung kann nicht das Kriterium sein.
Regeln sind nicht ausreichend, um die Tatsache zu erklären, dass Personen eine Regel befolgen; denn jede explizite Regel kann in verschiedener Weise angewendet werden. (2) Auch die Einführung weiterer Regeln, die die Anwendung festlegen, reicht nicht aus: Ein Regress droht.
konstituiert, konstituieren auch die faktischen Zuschreibungen die Geltung einer Norm nicht. In einer normativ regulierten Praxis gilt vielmehr, dass eine Norm nur dann gelten kann, wenn sich die Beteiligten hinsichtlich eines Verhaltensspektrums gegenseitig eine Standardautorität der Bewertung zuschreiben, das heißt, Sanktionen entweder akzeptieren oder wiederum selbst normativ sanktionieren. („Anerkennung”)
sich in der Gesamtheit der Struktur der wechselseitigen, sozial regulierten Dispositionen in einer Gemeinschaft verwirklichen, sich gegenseitig eine Standardautorität der Bewertung zuzuschreiben.
Normen weder mit geglaubten, noch mit befolgten Normen. • Es hat eine überzeugende Antwort auf das epistemologische Problem: Identifizierung praktisch handlungsleitender Normen.
Die beste Interpretation dieser Debatte verweist darauf, dass beide Positionen ihre Basis in inkompatiblen praktischen Normen haben • Keine Entscheidung, aber Grundlage für Gesellschaftskritik