2.1 Körperhaltung (1) • Blick nach vorne/leicht oben (auf's Kinn achten) • Körperspannung: Für den Zuschauer ist nicht das Vorhanden sein von Körperspannung interessant, sondern das Nicht-vorhanden sein von Körperspannung äußerst auffällig Schultern geben Auskunft über Körperspannung im Rücken • Bei extended-Tricks: Streckung des Beines von Hüfte bis Fußspitze (Muskelspannung ist in der Wade sichtbar) • (Beuger)Muskelschlingen als Referenz für “lines of posture” Kommt aus dem Ballett, kein zick-zack in den Extremitäten
2.1 Köperhaltung (5) Peinlich für den ganzen Sport (Hand am Sattel + Hüfte aufrotiert) Arabesque: Hauptkriterium = Bogenspannung im Rücken (< 170°) => sonst keine Arabesque Hüfte aufrotiert = keine Bogenspannung
4 Interpretation von Musik und Timing • Musikalische Umsetzung (Vent & Drefke, 1982, S. 104f) analog: Hierbei werden markante Merkmale der Musik (rhythmische, dynamische oder metrische, z.B. Synkopen oder Pausen) in motorische Aktionen umgesetzt. Es werden nur mehr die „Konturen“ der Musik in Bewegung reproduziert. kongruent: Jeder Ton in der Musik wird durch eine Bewegung repliziert. Bewegungen und Klangereignisse erfolgen parallel. Eine Wahrnehmung für das Ändern der To- naneinanderreihung und der Dynamik wird vorausgesetzt. kontrastierend: Ist das Gegenteil zur kongruenten bzw. analogen Umsetzung. Langsame und ruhige Phasen werden nun hektisch und schnell umgesetzt (oder umgekehrt). Inhaltlich wird ein ablehnendes Gefühlausgedrückt. Funktioniert nur, wenn es im Wechsel mit der kongruenten oder analogen Umsetzung auftaucht. autonom: Die Umsetzung der Bewegung erfolgt unabhängig von der Musik. Betonungen in den Bewegungen müssen nicht mit denen der Musik übereinstimmen. Zwischen Musik und Bewegung kann es zu einer Deckung kommen, genauso aber auch zu Störungen und Verschiebungen. Diese Möglichkeit der Umsetzung bietet dem Künstler die freieste Gestaltung.