Es gibt diese Welt und darin verschiedenste Dinge. Als Menschen sind wir in diese Welt hineingeboren. Und als Gemeinschaffende wollen wir mit den Dingen der Welt so umgehen, dass es zur größten Zufriedenheit aller ist.
Es gibt diese Welt und darin verschiedenste Dinge. Als Menschen sind wir in diese Welt hineingeboren. Und als Gemeinschaffende wollen wir mit den Dingen der Welt so umgehen, dass es zur größten Zufriedenheit aller ist. Und das auf lokaler und globaler Ebene.
Es gibt diese Welt und darin verschiedenste Dinge. Als Menschen sind wir in diese Welt hineingeboren. Und als Gemeinschaffende wollen wir mit den Dingen der Welt so umgehen, dass es zur größten Zufriedenheit aller ist. Und das auf lokaler und globaler Ebene. Aber um die größte Zufriedenheit aller zu erreichen, müssen wir auf eine bestimmte Art wirken, wodurch die uns umgebenden Dinge eine bestimmte soziale Form erhalten.
Grundsätzlicheres als unsere Bedürfnisse (und unser Leiden) gibt. Freiwilligkeit: Weil mit Zwang keine Bedürfnisorientierung möglich ist. Fünf Aspekte für die ‘größte Zufriedenheit aller’:
nichts Grundsätzlicheres als unsere Bedürfnisse (und unser Leiden) gibt. Freiwilligkeit: Weil mit Zwang keine Bedürfnisorientierung möglich ist. Selbstorganisation: Weil nur ich meine Bedürfnisse kenne und niemand “für mich” sprechen kann oder soll. Fünf Aspekte für die ‘größte Zufriedenheit aller’:
es nichts Grundsätzlicheres als unsere Bedürfnisse (und unser Leiden) gibt. Freiwilligkeit: Weil mit Zwang keine Bedürfnisorientierung möglich ist. Selbstorganisation: Weil nur ich meine Bedürfnisse kenne und niemand “für mich” sprechen kann oder soll. Inklusivität: Ich kann auf dem, was andere gemacht haben, aufbauen und andere sind von meinem Wirken nicht ausgeschlossen. Fünf Aspekte für die ‘größte Zufriedenheit aller’:
Weil es nichts Grundsätzlicheres als unsere Bedürfnisse (und unser Leiden) gibt. Freiwilligkeit: Weil mit Zwang keine Bedürfnisorientierung möglich ist. Selbstorganisation: Weil nur ich meine Bedürfnisse kenne und niemand “für mich” sprechen kann oder soll. Inklusivität: Ich kann auf dem, was andere gemacht haben, aufbauen und andere sind von meinem Wirken nicht ausgeschlossen. Gleichrangigkeit: Ich begegne anderen auf Augenhöhe - ich habe nicht mehr oder weniger Rechte als diese. Fünf Aspekte für die ‘größte Zufriedenheit aller’:
soziale Form ist die gesellschaftliche Bedeutung eines Mittels, welche durch soziale Praktiken entsteht. Die ‘Nutzungs- und Ausschlussrechte’ der Wohnung werden als Ware behandelt. Waren haben einen Tauschwert. €
soziale Praktik, ist der Warentausch. Die ‘Nutzungs- und Ausschlussrechte’ der Wohnung werden als Ware behandelt. Waren haben einen Tauschwert. ‘Ware’ ist eine soziale Form. Eine soziale Form ist die gesellschaftliche Bedeutung eines Mittels, welche durch soziale Praktiken entsteht.
werden als Ware behandelt. Waren haben einen Tauschwert. ‘Ware’ ist eine soziale Form. Eine soziale Form ist die gesellschaftliche Bedeutung eines Mittels, welche durch soziale Praktiken entsteht. Die der Warenform zugrunde liegende soziale Praktik, ist der Warentausch.
und vereinbaren, dass alle in ihren eigenen Räumen weitgehend machen können, was sie wollen. Jede:r Mitbewohner:in ist für das eigene Zimmer selbstverantwortlich.
und vereinbaren, dass alle in ihren eigenen Räumen weitgehend machen können, was sie wollen. Jede:r Mitbewohner:in ist für das eigene Zimmer selbstverantwortlich. Für alle anderen Räume sind sie gemeinverantwortlich.
wird damit umgegangen? Was ist der Zweck dieser Räume und der damit verbundenen Absprachen? Die Bedürfnisbefriedigung der Beteiligten. Ist es sinnvoll, dass unbeteiligte Personen Regeln für sie setzen?
wird damit umgegangen? Was ist der Zweck dieser Räume und der damit verbundenen Absprachen? Die Bedürfnisbefriedigung der Beteiligten. Ist es sinnvoll, dass unbeteiligte Personen Regeln für sie setzen? Nein. Nur wenn sie sich selbst organisieren, können sie Absprachen nach ihren eigenen Vorstellungen treffen.
wird damit umgegangen? Was ist der Zweck dieser Räume und der damit verbundenen Absprachen? Die Bedürfnisbefriedigung der Beteiligten. Ist es sinnvoll, dass unbeteiligte Personen Regeln für sie setzen? Nein. Nur wenn sie sich selbst organisieren, können sie Absprachen nach ihren eigenen Vorstellungen treffen. Haben einzelne Personen Vorrechte?
wird damit umgegangen? Was ist der Zweck dieser Räume und der damit verbundenen Absprachen? Die Bedürfnisbefriedigung der Beteiligten. Ist es sinnvoll, dass unbeteiligte Personen Regeln für sie setzen? Nein. Nur wenn sie sich selbst organisieren, können sie Absprachen nach ihren eigenen Vorstellungen treffen. Haben einzelne Personen Vorrechte? Die Mitbewohner:innen behandeln sich als Gleichrangige (Peers).
wird damit umgegangen? Was zwingt die Mitbewohner:innen sich einzubringen? Es gibt keinen externen Zwang, allerdings selbstgesetzte Regeln und damit kann sozialer Druck einhergehen. Innerhalb dieses Rahmens wird sich freiwillig zur gemeinsamen Bedürfnis- befriedigung eingebracht.
wird damit umgegangen? Was zwingt die Mitbewohner:innen sich einzubringen? Es gibt keinen externen Zwang, allerdings selbstgesetzte Regeln und damit kann sozialer Druck einhergehen. Innerhalb dieses Rahmens wird sich freiwillig zur gemeinsamen Bedürfnis- befriedigung eingebracht. Wie können vereinbarte Regeln möglichst langlebig und allgemein akzeptiert sein?
wird damit umgegangen? Was zwingt die Mitbewohner:innen sich einzubringen? Es gibt keinen externen Zwang, allerdings selbstgesetzte Regeln und damit kann sozialer Druck einhergehen. Innerhalb dieses Rahmens wird sich freiwillig zur gemeinsamen Bedürfnis- befriedigung eingebracht. Wie können vereinbarte Regeln möglichst langlebig und allgemein akzeptiert sein? Mit hoher Wahrscheinlichkeit dann, wenn alle davon Betroffenen bei Entscheidungen mit einbezogen (inkludiert) werden.
Aber was wird von den Regeln umfasst? 1. Die Aktivitäten, die in diesen Räumen ausgeführt werden. a. Produktion: kochen, dekorieren, basteln, bauen, … b. Reproduktion: putzen, aufräumen, instandhalten, …
Aber was wird von den Regeln umfasst? 1. Die Aktivitäten, die in diesen Räumen ausgeführt werden. a. Produktion: kochen, dekorieren, basteln, bauen, … b. Reproduktion: putzen, aufräumen, instandhalten, … c. Nutzung: essen, fernsehen, feiern, …
Aber was wird von den Regeln umfasst? 1. Die Aktivitäten, die in diesen Räumen ausgeführt werden. a. Produktion: kochen, dekorieren, basteln, bauen, … b. Reproduktion: putzen, aufräumen, instandhalten, … c. Nutzung: essen, fernsehen, feiern, … 2. Wie vermittelt wird, was getan oder verändert werden muss.
Aber was wird von den Regeln umfasst? 1. Die Aktivitäten, die in diesen Räumen ausgeführt werden. a. Produktion: kochen, dekorieren, basteln, bauen, … b. Reproduktion: putzen, aufräumen, instandhalten, … c. Nutzung: essen, fernsehen, feiern, … 2. Wie vermittelt wird, was getan oder verändert werden muss. Zum Beispiel über … a. einen Putzplan b. eine Einkaufsliste c. regelmäßige Befindlichkeits-Runden d. etc. pp.
als freiwillige und einbeziehende selbstorganisierte Versorgungs-Aktivität und Vermittlung von auf die Befriedigung von Bedürfnissen abzielenden Gleichrangigen.
als freiwillige und einbeziehende selbstorganisierte Versorgungs-Aktivität und Vermittlung von auf die Befriedigung von Bedürfnissen abzielenden Gleichrangigen. Und das Gemeinsame ist die soziale Form von Mitteln, deren Verwendung durch die Praxis des Gemeinschaffens bestimmt ist.
ist immer noch privates Eigentum. Die Nutzungs- und Ausschlussrechte der Wohnung sind immer noch Ware. Innerhalb des vertraglichen Rahmens werden die Gemeinschaftsräume allerdings als Gemeinsames behandelt.
ist immer noch privates Eigentum. Die Nutzungs- und Ausschlussrechte der Wohnung sind immer noch Ware. Innerhalb des vertraglichen Rahmens werden die Gemeinschaftsräume allerdings als Gemeinsames behandelt. Wenn auch manche Eigentumsformen Gemeinschaffen erleichtern und andere Gemeinschaffen erschweren, ist Gemeinsames selbst keine Eigentumsform.
ist immer noch privates Eigentum. Die Nutzungs- und Ausschlussrechte der Wohnung sind immer noch Ware. Innerhalb des vertraglichen Rahmens werden die Gemeinschaftsräume allerdings als Gemeinsames behandelt. Wenn auch manche Eigentumsformen Gemeinschaffen erleichtern und andere Gemeinschaffen erschweren, ist Gemeinsames selbst keine Eigentumsform. Aber alles kann Gemeinsames sein, wenn es durch Gemeinschaffen bestimmt ist.
immer noch privates Eigentum. Die Nutzungs- und Ausschlussrechte der Wohnung sind immer noch Ware. Innerhalb des vertraglichen Rahmens werden die Gemeinschaftsräume allerdings als Gemeinsames behandelt. Wenn auch manche Eigentumsformen Gemeinschaffen erleichtern und andere Gemeinschaffen erschweren, ist Gemeinsames selbst keine Eigentumsform. Aber alles kann Gemeinsames sein, wenn es durch Gemeinschaffen bestimmt ist.
immer noch privates Eigentum. Die Nutzungs- und Ausschlussrechte der Wohnung sind immer noch Ware. Innerhalb des vertraglichen Rahmens werden die Gemeinschaftsräume allerdings als Gemeinsames behandelt. Wenn auch manche Eigentumsformen Gemeinschaffen erleichtern und andere Gemeinschaffen erschweren, ist Gemeinsames selbst keine Eigentumsform. Aber alles kann Gemeinsames sein, wenn es durch Gemeinschaffen bestimmt ist.
immer noch privates Eigentum. Die Nutzungs- und Ausschlussrechte der Wohnung sind immer noch Ware. Innerhalb des vertraglichen Rahmens werden die Gemeinschaftsräume allerdings als Gemeinsames behandelt. Wenn auch manche Eigentumsformen Gemeinschaffen erleichtern und andere Gemeinschaffen erschweren, ist Gemeinsames selbst keine Eigentumsform. Aber alles kann Gemeinsames sein, wenn es durch Gemeinschaffen bestimmt ist.
Form heißt: Etwas ist als Tauschobjekt bestimmt - bis sie es verkauft, darf eine definierte Person/Gruppe damit machen was sie will Gemeinsames als soziale Form heißt: Die Bestimmung des Dinges ist die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse - was das im konkreten Fall heißt, muss ausgehandelt werden.
Form heißt: Etwas ist als Tauschobjekt bestimmt - bis sie es verkauft, darf eine definierte Person/Gruppe damit machen was sie will Gemeinsames als soziale Form heißt: Die Bestimmung des Dinges ist die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse - was das im konkreten Fall heißt, muss ausgehandelt werden. Unsere Aufgabe als Gemeinschaffende heißt: Die Erschließung der Welt als Gemeinsames
von Commoning bei Konflikten der Wasserbewirtschaftung Wasserkonflikte sind insbesondere in Zeiten von Klimawandel, Ressourcenübernutzung und sozialen Verwerfungen mitunter folgenschwer. Johannes Euler begibt sich auf die Suche nach den ökonomischen und sozialen Ursachen von Wasserkonflikten sowie nach Möglichkeiten, diesen Ursachen entgegenzuwirken und gleichzeitig konstruktiv mit vorhandenen Konflikten umzugehen. Dabei zeigt er theoretisch und empirisch die Potenziale und Probleme von Commoning als Form der Wasserbewirtschaftung jenseits von Markt und Staat auf. Durch die Verknüpfung von Wirtschafts-, Nachhaltigkeits- und Konfliktforschung liefert er hoffnungsvolle Erkenntnisse für die Wasserwirtschaft und alternativökonomische Praxis. “Wasser wird dann zu einem Commons [...], wenn es eine soziale Form annimmt, die bestimmt ist durch die freiwillig und inklusiv selbstorganisierte Versorgung und Vermittlung von auf die Befriedigung von Bedürfnissen abzielenden Peers.” (S.78) Lizenz: Creative Commons - Namensnennung (CC BY 4.0) Frei herunterzuladen und gedruckt zu kaufen auf: www.transcript-verlag.de