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Einführung in das Kapital von Marx, Kapitel Eins

Einführung in das Kapital von Marx, Kapitel Eins

Das erste Kapitel des Kapitals ist ein Hundesohn, aber eben verdammt wichtig zum Verständnis gegenwärtiger Verhältnisse. Die Antworten auf zwei Fragen sollen hier zumindest angerissen werden: 1. Warum wird die Arbeit - trotz des ständigen technischen Fortschritts - nie weniger? und 2. Wie kommen wir aus kapitalistischen Verhältnissen heraus?

CC-BY 4.0

Marcus Meindel

November 03, 2022
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Transcript

  1. Warum die Arbeit
    niemals weniger wird
    +
    oder: Karl Marx – das Kapital – erstes Kapitel
    von Marcus Meindel
    CC BY 4.0

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  2. Struktur
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    Karl Marx -Das Kapital - Erstes Kapitel

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  3. Struktur
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    Karl Marx -Das Kapital - Erstes Kapitel
    1. Abschnitt: Wir reden über abstraktes Zeug

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  4. Struktur
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    Karl Marx -Das Kapital - Erstes Kapitel
    1. Abschnitt: Wir reden über abstraktes Zeug
    2. Abschnitt: Wir schweifen ab

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  5. Struktur
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    Karl Marx -Das Kapital - Erstes Kapitel
    1. Abschnitt: Wir reden über abstraktes Zeug
    2. Abschnitt: Wir schweifen ab
    3. Abschnitt: Irgendwas mit Geld und Bewusstsein

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  6. Struktur
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    Karl Marx -Das Kapital - Erstes Kapitel
    1. Abschnitt: Wir reden über abstraktes Zeug
    2. Abschnitt: Wir schweifen ab
    3. Abschnitt: Irgendwas mit Geld und Bewusstsein
    4. Abschnitt: Verein freier Menschen

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  7. Struktur
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    1. Abschnitt: Wir reden über abstraktes Zeug
    2. Abschnitt: Wir schweifen ab
    3. Abschnitt: Irgendwas mit Geld und Bewusstsein
    4. Abschnitt: Verein freier Menschen
    Karl Marx -Das Kapital - Erstes Kapitel

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  8. I/WARE UND WERT
    Jede Ware ist
    privates Eigentum

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  9. I/WARE UND WERT
    Macht satt.
    Macht betrunken.
    Jede Ware hat
    eine Nützlichkeit.

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  10. I/WARE UND WERT
    Jede Ware wurde für
    jemand anderen
    hergestellt

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  11. I/WARE UND WERT
    x *
    y *
    =
    Die Waren stehen in
    einem bestimmten
    Tauschverhältnis
    zueinander

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  12. Ware und Wert

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  13. Ware und Wert
    “Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische
    Produktionsweise herrscht, erscheint als eine »ungeheure
    Warensammlung«, die einzelne Ware als seine Elementarform.”
    Karl Marx - Das Kapital - Erster Satz

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  14. I/WARE UND WERT

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  15. I/WARE UND WERT
    Jede Ware ist
    privates Eigentum

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  16. I/WARE UND WERT
    Macht satt.
    Macht betrunken.
    Jede Ware ist
    privates Eigentum
    Jede Ware hat
    eine Nützlichkeit.

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  17. I/WARE UND WERT
    Jede Ware ist
    privates Eigentum
    Jede Ware hat
    eine Nützlichkeit.
    Jede Ware wurde für
    jemand anderen
    hergestellt

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  18. I/WARE UND WERT
    x *
    y *
    =
    Jede Ware ist
    privates Eigentum
    Jede Ware hat
    eine Nützlichkeit.
    Jede Ware wurde für
    jemand anderen
    hergestellt
    Die Waren stehen in
    einem bestimmten
    Tauschverhältnis
    zueinander

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  19. I/WARE UND WERT
    Was bedeutet dieses Tauschverhältnis?
    x *
    y *
    =
    Die Waren stehen in
    einem bestimmten
    Tauschverhältnis
    zueinander

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  20. I/WARE UND WERT
    Was bedeutet dieses Tauschverhältnis?

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  21. I/WARE UND WERT
    Eine Flasche Wein ist drei Säcke
    Kartoffeln wert.
    bzw.:
    Der Wert von einer Flasche Wein
    sind drei Säcke Kartoffeln.
    Was bedeutet dieses Tauschverhältnis?

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  22. I/WARE UND WERT
    Was bedeutet dieses Tauschverhältnis?

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  23. I/WARE UND WERT
    Drei Säcke Kartoffeln sind
    eine Flasche Wein wert.
    bzw.:
    Der Wert von drei Säcken Kartoffeln
    ist eine Flasche Wein.
    Was bedeutet dieses Tauschverhältnis?

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  24. I/WARE UND WERT
    Was wissen wir dadurch und was wissen wir nicht?

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  25. I/WARE UND WERT
    Wir wissen, dass der “Wert” einer
    Sache nicht an der Sache isoliert
    gefunden werden kann, sondern es ein
    Gegenüber braucht. Aussage
    keine
    Aussage
    Was wissen wir dadurch und was wissen wir nicht?

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  26. I/WARE UND WERT
    Wir wissen, dass der “Wert” einer
    Sache nicht an der Sache isoliert
    gefunden werden kann, sondern es ein
    Gegenüber braucht.
    Wir wissen nicht, warum drei Säcke
    Kartoffeln eine Flasche Wein wert sind.
    Wir kennen das gemeinsame Dritte
    nicht, das die beiden vergleichbar
    macht.
    Was wissen wir dadurch und was wissen wir nicht?

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  27. Wert und abstrakte Arbeit

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  28. Wert und abstrakte Arbeit
    “Beide sind also gleich einem Dritten, das an und für sich weder
    das eine noch das andere ist. Jedes der beiden, soweit es
    Tauschwert, muss also auf dies Dritte reduzierbar sein.”
    Karl Marx - Das Kapital - Erstes Kapitel

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  29. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT

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  30. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    Was ist das Dritte, auf das sich Wein und Kartoffeln reduzieren lässt?

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  31. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    Einheit: Sack/Gewicht
    Konsistenz: fest
    Farbe: gelb
    Was ist das Dritte, auf das sich Wein und Kartoffeln reduzieren lässt?

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  32. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    Einheit: Sack/Gewicht
    Konsistenz: fest
    Farbe: gelb
    Einheit: Flasche/Liter
    Konsistenz: flüssig
    Farbe: rot
    Was ist das Dritte, auf das sich Wein und Kartoffeln reduzieren lässt?

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  33. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    Einheit: Sack/Gewicht
    Konsistenz: fest
    Farbe: gelb
    Einheit: Flasche/Liter
    Konsistenz: flüssig
    Farbe: rot
    da passt nichts.
    Was ist das Dritte, auf das sich Wein und Kartoffeln reduzieren lässt?

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  34. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    Aber!
    beides ist das
    Produkt von
    Arbeit
    Was ist das Dritte, auf das sich Wein und Kartoffeln reduzieren lässt?

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  35. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    Aber!
    beides ist das
    Produkt von
    Arbeit
    Was ist das Dritte, auf das sich Wein und Kartoffeln reduzieren lässt?

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  36. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    Aber!
    beides ist das
    Produkt von
    Arbeit
    Und:
    beides kostet
    Arbeitszeit
    60 Min.
    20 Min.
    Was ist das Dritte, auf das sich Wein und Kartoffeln reduzieren lässt?

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  37. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    Aber!
    beides ist das
    Produkt von
    Arbeit
    Und:
    beides kostet
    Arbeitszeit
    60 Min.
    20 Min.
    Was ist das Dritte, auf das sich Wein und Kartoffeln reduzieren lässt?

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  38. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    60 Min.
    20 Min.

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  39. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    60 Min.
    20 Min. 10 Min.

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  40. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    „Arbeit”
    60 Min.
    20 Min. 10 Min.
    x Min.

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  41. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    1. Jedes Produkt ist das Resultat menschlicher Arbeit.
    Arbeit

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  42. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    1. Jedes Produkt ist das Resultat menschlicher Arbeit.
    2. Die Arbeitszeit ist im Produkt vergegenständlicht.
    Arbeit
    vergegenständlichte
    Arbeit
    +

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  43. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    1. Jedes Produkt ist das Resultat menschlicher Arbeit.
    2. Die Arbeitszeit ist im Produkt vergegenständlicht.
    3. Die „Wertgröße” eines Produktes ist die Summe der darin
    enthaltenen Arbeitszeiten.
    Arbeit
    vergegenständlichte
    Arbeit
    +

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  44. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    1. Jedes Produkt ist das Resultat menschlicher Arbeit.
    2. Die Arbeitszeit ist im Produkt vergegenständlicht.
    3. Die „Wertgröße” eines Produktes ist die Summe der darin
    enthaltenen Arbeitszeiten.
    Arbeit Arbeit
    vergegenständlichte
    Arbeit
    vergegenständlichte
    Arbeit
    +
    +

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  45. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    1. Jedes Produkt ist das Resultat menschlicher Arbeit.
    2. Die Arbeitszeit ist im Produkt vergegenständlicht.
    3. Die „Wertgröße” eines Produktes ist die Summe der darin
    enthaltenen Arbeitszeiten.
    Arbeit Arbeit Arbeit
    vergegenständlichte
    Arbeit
    vergegenständlichte
    Arbeit
    vergegenständlichte
    Arbeit
    +
    +
    +

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  46. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    +
    +
    +
    Der Arbeitsprozess lässt sich dabei zweiteilen:

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  47. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    Was wir sehen können.
    Alle Arbeiten sind verschieden,
    jedes Produkt unterscheidet
    sich voneinander.
    Konkrete Arbeit:
    Der Arbeitsprozess lässt sich dabei zweiteilen:

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  48. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    +20 20 +10 30 +10 40
    Was wir sehen können.
    Alle Arbeiten sind verschieden,
    jedes Produkt unterscheidet
    sich voneinander.
    Konkrete Arbeit:
    Was von Verschiedenheiten abstrahiert sich
    als Geschehnisse auf einer ‘Wertebene’
    beschreiben lässt.
    Die Dinge sind Werte, die Arbeit wertschaffend.
    Abstrakte Arbeit:
    Der Arbeitsprozess lässt sich dabei zweiteilen:

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  49. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    +20 20 +10 30 +10 40
    Anmerkung zur Vorgehensweise von Marx

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  50. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    Anmerkung zur Vorgehensweise von Marx
    Die Wertebene mit ihren klaren Tauschverhältnissen ist eine Abstraktion auf
    den gesellschaftlichen Durchschnitt. Jede Ware ist von durchschnittlicher
    Qualität, jede Arbeitskraft durchschnittlich begabt, die Mittel zur Produktion
    einer Ware entsprechen dem gesellschaftlichen Durchschnitt.

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  51. I/WERT UND ABSTRAKTE ARBEIT
    Was passiert, wenn es zu Veränderungen
    im Arbeitsprozess kommt?

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  52. Struktur
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    Karl Marx -Das Kapital - Erstes Kapitel
    1. Abschnitt: Wir reden über abstraktes Zeug
    2. Abschnitt: Wir schweifen ab
    3. Abschnitt: Irgendwas mit Geld und Bewusstsein
    4. Abschnitt: Verein freier Menschen

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  53. Arbeitszeit und Produktivkraft

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  54. Arbeitszeit und Produktivkraft
    “Die Wertgröße einer Ware bliebe konstant, wäre die zu ihrer
    Produktion erheischte Arbeitszeit konstant. Letztere wechselt aber
    mit jedem Wechsel in der Produktivkraft der Arbeit.”
    Karl Marx - Das Kapital - Erstes Kapitel

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  55. Arbeitszeit und Produktivkraft
    Ein Wechsel in der was?

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  56. Arbeitszeit und Produktivkraft
    Ein Wechsel in der was?
    “Die Produktivkraft der Arbeit ist durch mannigfache Umstände
    bestimmt, unter anderem durch den Durchschnittsgrad des
    Geschickes der Arbeiter, die Entwicklungsstufe der Wissenschaft
    und ihrer technologischen Anwendbarkeit, [...]”
    Karl Marx - Das Kapital - Erstes Kapital

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  57. II/ARBEITSZEIT UND PRODUKTIVKRAFT
    Gesellschaftlich durchschnittlich
    werden Kartoffeln mit Hilfe eines
    Spatens geerntet.
    die durchschnittliche
    Arbeitszeit für einen
    Sack Kartoffeln
    beträgt 20 Minuten

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  58. II/ARBEITSZEIT UND PRODUKTIVKRAFT
    … Zeit vergeht …
    die durchschnittliche
    Arbeitszeit für einen
    Sack Kartoffeln
    beträgt 20 Minuten
    Gesellschaftlich durchschnittlich
    werden Kartoffeln mit Hilfe eines
    Spatens geerntet.

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  59. II/ARBEITSZEIT UND PRODUKTIVKRAFT
    Gesellschaftlich durchschnittlich
    werden Kartoffeln mit Hilfe eines
    Traktors geerntet.
    … Zeit vergeht …
    die durchschnittliche
    Arbeitszeit für einen
    Sack Kartoffeln
    die durchschnittliche
    Arbeitszeit für einen
    Sack Kartoffeln
    beträgt 10 Minuten
    beträgt 20 Minuten
    Gesellschaftlich durchschnittlich
    werden Kartoffeln mit Hilfe eines
    Spatens geerntet.

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  60. II/ARBEITSZEIT UND PRODUKTIVKRAFT

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  61. II/ARBEITSZEIT UND PRODUKTIVKRAFT
    x Ware (a) = y Ware (b)
    =

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  62. II/ARBEITSZEIT UND PRODUKTIVKRAFT
    x Ware (a) = y Ware (b)
    =
    … Zeit vergeht …

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  63. II/ARBEITSZEIT UND PRODUKTIVKRAFT
    x Ware (a) = y Ware (b)
    =

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  64. II/ARBEITSZEIT UND PRODUKTIVKRAFT
    Halbiert sich die Arbeitszeit einer Ware im
    gesellschaftlichen Durchschnitt dann
    halbiert sich auch ihr Wert!

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  65. II/ARBEITSZEIT UND PRODUKTIVKRAFT
    Halbiert sich die Arbeitszeit einer Ware im
    gesellschaftlichen Durchschnitt dann
    halbiert sich auch ihr Wert!
    Während sich die konkret vorhandene
    Menge eines Dinges verdoppelt, gibt auf
    Ebene des Wertes keinen Fortschritt.

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  66. Was hat das mit uns zu tun?

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  67. Melbourne, 1856
    Was hat das mit uns zu tun?

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  68. Wien, 1904
    Was hat das mit uns zu tun?

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  69. Wien, 1904 Berlin, 1927
    Was hat das mit uns zu tun?

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  70. Österreich, 2018
    Was hat das mit uns zu tun?

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  71. Österreich, 2018 Österreich, 2018
    Was hat das mit uns zu tun?

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  72. Warum die Arbeit niemals weniger wird
    eine Teilantwort

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  73. Weil wir uns
    1. in einem dynamischen Rahmen bewegen, in dem
    Fortschritt sich immer wieder relativiert,
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    eine Teilantwort

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  74. Weil wir uns
    1. in einem dynamischen Rahmen bewegen, in dem
    Fortschritt sich immer wieder relativiert,
    2. stetige Arbeit dadurch auf Ebene des Wertes
    tatsächlich notwendig ist und
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    eine Teilantwort

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  75. Weil wir uns
    1. in einem dynamischen Rahmen bewegen, in dem
    Fortschritt sich immer wieder relativiert,
    2. stetige Arbeit dadurch auf Ebene des Wertes
    tatsächlich notwendig ist und
    3. wir uns im Rahmen einer auf Tausch basierenden
    Gesellschaft dieser Wertebene fügen müssen.
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    eine Teilantwort

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  76. Struktur
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    1. Abschnitt: Wir reden über abstraktes Zeug
    2. Abschnitt: Wir schweifen ab
    3. Abschnitt: Irgendwas mit Geld und Bewusstsein
    4. Abschnitt: Verein freier Menschen
    Karl Marx -Das Kapital - Erstes Kapitel

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  77. Die vier Wertformen

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  78. Die vier Wertformen
    “Jedermann weiß, auch wenn er sonst nichts weiß, dass die Waren
    eine mit den bunten Naturalformen ihrer Gebrauchswerte höchst
    frappant kontrastierende, gemeinsame Wertform besitzen - die
    Geldform. Hier gilt es jedoch zu leisten, was von der bürgerlichen
    Ökonomie nicht einmal versucht ward, nämlich die Genesis dieser
    Geldform nachzuweisen.”
    Karl Marx - Das Kapital - Erstes Kapitel

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  79. III/DIE VIER WERTFORMEN

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  80. III/DIE VIER WERTFORMEN
    Form I:
    Einfache bzw. zufällige Wertform

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  81. III/DIE VIER WERTFORMEN
    1:6
    =
    Form I:
    Einfache bzw. zufällige Wertform

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  82. III/DIE VIER WERTFORMEN
    3:1 =
    Form I:
    Einfache bzw. zufällige Wertform

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  83. III/DIE VIER WERTFORMEN
    1:3 =
    Form I:
    Einfache bzw. zufällige Wertform

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  84. III/DIE VIER WERTFORMEN
    1:2
    =
    Form I:
    Einfache bzw. zufällige Wertform

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  85. III/DIE VIER WERTFORMEN
    ?
    Form II:
    Entfaltete Wertform

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  86. III/DIE VIER WERTFORMEN
    =
    =
    =
    3
    6
    x
    Form II:
    Entfaltete Wertform

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  87. III/DIE VIER WERTFORMEN
    =
    =
    =
    3
    6
    x
    x
    Form II:
    Entfaltete Wertform

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  88. III/DIE VIER WERTFORMEN
    =
    =
    =
    1,5
    1/3
    x
    1 1
    2
    1
    3
    x
    Form II:
    Entfaltete Wertform

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  89. III/DIE VIER WERTFORMEN
    =
    =
    = 1/2
    1/6
    x
    1
    6
    x
    1
    2
    Form II:
    Entfaltete Wertform

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  90. III/DIE VIER WERTFORMEN
    =
    =
    =
    y
    x
    z
    x*
    y*
    z*
    Form II:
    Entfaltete Wertform

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  91. III/DIE VIER WERTFORMEN
    Form III:
    Äquivalentform

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  92. III/DIE VIER WERTFORMEN
    Aber wie erhalten alle Waren dieselbe
    gegenständliche Einheit?
    Form III:
    Äquivalentform

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  93. III/DIE VIER WERTFORMEN
    Aber wie erhalten alle Waren dieselbe
    gegenständliche Einheit?
    Indem sich alle Waren auf dieselbe
    bestimmte Ware als Wert beziehen.
    Form III:
    Äquivalentform

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  94. III/DIE VIER WERTFORMEN
    y
    x
    z
    Form III:
    Äquivalentform

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  95. III/DIE VIER WERTFORMEN
    1/4
    1/12
    1/2
    Form III:
    Äquivalentform

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  96. III/DIE VIER WERTFORMEN
    1/4
    1/12
    1/2
    Form III:
    Äquivalentform

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  97. III/DIE VIER WERTFORMEN
    Ein Äquivalent (allgemeiner
    Bezugspunkt) kann alles sein:
    Form III:
    Äquivalentform

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  98. III/DIE VIER WERTFORMEN
    Form III:
    Äquivalentform
    Historisch durchgesetzt hat
    sich Gold.

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  99. III/DIE VIER WERTFORMEN
    Form IV:
    Geldform
    Historisch durchgesetzt hat
    sich Gold.

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  100. III/DIE VIER WERTFORMEN
    Der Unterschied zwischen Äquivalent-
    form und Geldform ist, dass die Nutzung
    einer bestimmten Ware als
    Tauschobjekt zur ‘gesellschaftlichen
    Gewohnheit’ wird - diese Ware sich
    also gegen alle anderen tauschen lässt.
    Form IV:
    Geldform
    Historisch durchgesetzt hat
    sich Gold.

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  101. III/DIE VIER WERTFORMEN
    Historisch durchgesetzt hat
    sich Gold.
    Form IV:
    Geldform
    10mg
    20mg
    120mg
    40mg

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  102. III/DIE VIER WERTFORMEN
    10mg
    20mg
    120mg
    40mg
    Form IV:
    Geldform
    120 Min.

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  103. III/DIE VIER WERTFORMEN
    Form IV:
    Geldform
    Jede Banknote verwies einst auf eine
    bestimmte Menge Gold - die Scheine und
    Münzen waren damit ‘symbolisches Gold’

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  104. III/DIE VIER WERTFORMEN
    Form IV:
    Geldform
    Jede Banknote verwies einst auf eine
    bestimmte Menge Gold - die Scheine und
    Münzen waren damit ‘symbolisches Gold’
    Dieser sog. “Goldstandard” wurde 1973
    vollständig aufgehoben. Seitdem gibt es
    keine Geldware mehr - das Geld hat seine
    gegenständliche Hülle abgestreift.

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  105. III/DIE VIER WERTFORMEN
    Jede Banknote verwies einst auf eine
    bestimmte Menge Gold - die Scheine und
    Münzen waren damit ‘symbolisches Gold’
    Dieser sog. “Goldstandard” wurde 1973
    vollständig aufgehoben. Seitdem gibt es
    keine Geldware mehr - das Geld hat seine
    gegenständliche Hülle abgestreift.
    Gleich geblieben ist unser gemeinsamer
    und alltäglicher Bezug darauf.
    Form IV:
    Geldform

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  106. Der Warenfetisch

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  107. Der Warenfetisch
    “Eine Ware scheint auf den ersten Blick ein selbstverständliches,
    triviales Ding. Ihre Analyse ergibt, dass sie ein sehr vertracktes Ding ist,
    voll metaphysischer Spitzfindigkeit und theologischer Mucken.”
    Karl Marx - Das Kapital - Erstes Kapitel

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  108. Reflexion
    Schaue dich dort um, wo du gerade bist.
    Suche dir ein ,Ding’ aus und überlege, was wohl im
    Laden dafür bezahlt werden würde und welche
    Arbeitszeit darin verwirklicht sein könnte.

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  109. Reflexion
    Schaue dich dort um, wo du gerade bist.
    Suche dir ein ,Ding’ aus und überlege, was wohl im
    Laden dafür bezahlt werden würde und welche
    Arbeitszeit darin verwirklicht sein könnte.
    Zweiter Schritt: Suche ein ,Ding’, dem du keinen
    Geldwert zuschreiben kannst.

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  110. III/DER WARENFETISCH
    (Fast) allen Dingen einen Geldwert zuschreiben
    zu können, ist eine Besonderheit einer sehr
    spezifischen (und jungen) Gesellschaftlichkeit.

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  111. III/DER WARENFETISCH
    (Fast) allen Dingen einen Geldwert zuschreiben
    zu können, ist eine Besonderheit einer sehr
    spezifischen (und jungen) Gesellschaftlichkeit.
    Es ist ein besonderes ‘Fenster zur Welt’.

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  112. III/DER WARENFETISCH

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  113. III/DER WARENFETISCH

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  114. III/DER WARENFETISCH
    (Naives) Szenario einer mittelalterlichen Bauernfamilie

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  115. III/DER WARENFETISCH
    Was von der Familie
    produziert wird, wird durch
    die Familie verzehrt und tritt
    niemals als Ware auf

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  116. III/DER WARENFETISCH
    Die Familie befindet sich in Leibeigenschaft.

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  117. III/DER WARENFETISCH
    Die Familie befindet sich in Leibeigenschaft.
    Was dem Grundherren/ Pfarrer/etc. gegeben
    wird, ist ebenfalls niemals Ware, sondern
    Naturalleistungen.

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  118. III/DER WARENFETISCH
    dient der Legitimation von...
    kündigt
    von...

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  119. III/DER WARENFETISCH
    dient der Legitimation von...
    kündigt
    von...
    Die Bibel ist Grundlage zur
    Bewertung, was richtiges und
    falsches Verhalten ist.

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  120. III/DER WARENFETISCH
    Die Bibel muss zur gesellschaftlichen
    Stabilität als heilig und wahrhaftig
    betrachtet werden.
    dient der Legitimation von...
    kündigt
    von...
    Die Bibel ist Grundlage zur
    Bewertung, was richtiges und
    falsches Verhalten ist.

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  121. III/DER WARENFETISCH
    Was ist der Waren-Fetischismus?

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  122. III/DER WARENFETISCH
    Was ist der Waren-Fetischismus?
    Den Geldwert einer Bibel als so naturgegeben
    anzusehen, wie ein Christ ihre Heiligkeit.

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  123. III/DER WARENFETISCH
    Was ist der Waren-Fetischismus?
    Den Geldwert einer Bibel als so naturgegeben
    anzusehen, wie ein Christ ihre Heiligkeit.
    +

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  124. III/DER WARENFETISCH
    Was ist der Waren-Fetischismus?
    Den Geldwert einer Bibel als so naturgegeben
    anzusehen, wie ein Christ ihre Heiligkeit.
    +
    +

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  125. III/DER WARENFETISCH
    Was ist der Waren-Fetischismus?
    Den Geldwert einer Bibel als so naturgegeben
    anzusehen, wie ein Christ ihre Heiligkeit.
    +
    +

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  126. III/DER WARENFETISCH
    Die Dinge als Werte zu betrachten ist keine
    Verrücktheit, sondern heute notwendig.

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  127. III/DER WARENFETISCH
    Die Dinge als Werte zu betrachten ist keine
    Verrücktheit, sondern heute notwendig.
    Den Wert aber als natürlich zu betrachten,
    nur weil wir gerade von Geld abhängig sind,
    verunmöglicht jede Form des gesellschaftlichen
    Fortschritts.

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  128. Reflexion
    Versuche dir vorzustellen, keines der Dinge in diesem
    Raum würde jemandem gehören und es wäre
    niemandem möglich, sie zu kaufen.

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  129. Reflexion
    Versuche dir vorzustellen, keines der Dinge in diesem
    Raum würde jemandem gehören und es wäre
    niemandem möglich, sie zu kaufen.
    Zweiter Schritt: Wie könnte mit den Dingen verfahren
    werden?

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  130. Struktur
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    1. Abschnitt: Wir reden über abstraktes Zeug
    2. Abschnitt: Wir schweifen ab
    3. Abschnitt: Irgendwas mit Bewusstsein
    4. Abschnitt: Verein freier Menschen
    Karl Marx -Das Kapital - Erstes Kapitel

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  131. Verein freier Menschen
    Die Metapher vom...
    “Da die politische Ökonomie Robinsonaden liebt,
    erscheine zuerst Robinson auf seiner Insel. [...]”
    Karl Marx – Das Kapital – Erstes Kapitel

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  132. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    Szenario einer Schiffbrüchigen
    auf einer einsamen Insel

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  133. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    I.
    II.
    III.
    Szenario einer Schiffbrüchigen
    auf einer einsamen Insel

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  134. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    Aufwand freie Zeit
    I.
    II.
    III.
    Szenario einer Schiffbrüchigen
    auf einer einsamen Insel

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  135. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    I.
    II.
    III.
    Szenario einer Schiffbrüchigen
    auf einer einsamen Insel
    Aufwand freie Zeit

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  136. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    Aufwand freie Zeit
    I.
    II.
    III.
    Szenario einer Schiffbrüchigen
    auf einer einsamen Insel

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  137. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    Aufwand freie Zeit
    I.
    II.
    III.
    Szenario einer Schiffbrüchigen
    auf einer einsamen Insel

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  138. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    Szenariowechsel

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  139. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    Szenario mehrere Schiffbrüchiger,
    auf Werkzeuge und Produkte wird
    sich als Gemeinsames bezogen.

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  140. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    Szenario mehrere Schiffbrüchiger,
    auf Werkzeuge und Produkte wird
    sich als Gemeinsames bezogen.
    Aufwand Reichtum
    aller
    I.

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  141. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    Szenario mehrere Schiffbrüchiger,
    auf Werkzeuge und Produkte wird
    sich als Gemeinsames bezogen.
    Aufwand Reichtum
    aller
    II.

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  142. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    Szenario mehrere Schiffbrüchiger,
    auf Werkzeuge und Produkte wird
    sich als Gemeinsames bezogen.
    Aufwand Reichtum
    aller
    III.

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  143. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    Szenario mehrere Schiffbrüchiger,
    auf Werkzeuge und Produkte wird
    sich als Gemeinsames bezogen.
    Aufwand freie Zeit
    III.

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  144. “Alle Bestimmungen von Robinsons Arbeit wiederholen
    sich hier, nur gesellschaftlich statt individuell. [...] Die Art
    der Verteilung wird wechseln mit der besonderen Art des
    gesellschaftlichen Produktionsorganismus selbst und der
    entsprechenden geschichtlichen Entwicklungshöhe der
    Produzenten. [...] Die gesellschaftlichen Beziehungen der
    Menschen zu ihren Arbeiten und ihren Arbeitsprodukten
    bleiben hier durchsichtig einfach in der Produktion
    sowohl als in der Distribution.”
    Karl Marx – Das Kapital – Erstes Kapitel
    IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN

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  145. IV/DIE METAPHER VOM VEREIN FREIER MENSCHEN
    Wieso wird die Arbeit hier
    weniger und bei uns nicht?

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  146. Struktur
    Warum die Arbeit niemals weniger wird
    1. Abschnitt: Wir reden über abstraktes Zeug
    2. Abschnitt: Wir schweifen ab
    3. Abschnitt: Irgendwas mit Geld und Bewusstsein
    4. Abschnitt: Verein freier Menschen
    Karl Marx -Das Kapital - Erstes Kapitel

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  147. I/WARE UND WERT
    Jede Ware ist
    privates Eigentum

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  148. I/WARE UND WERT
    Zwei akute Fragen:

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  149. I/WARE UND WERT
    Welche Methoden helfen uns, die
    Dingen der Welt auf Augenhöhe zum
    Vorteil aller zu organisieren?
    Zwei akute Fragen:

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  150. I/WARE UND WERT
    Welche Methoden helfen uns, die
    Dingen der Welt auf Augenhöhe zum
    Vorteil aller zu organisieren?
    Wie erlangen wir gesellschaftliche
    Bedingungen, in welchen alle
    Menschen, welche mit der Welt als
    einer Gemeinsamen umgehen wollen,
    die Möglichkeit hierzu haben?
    Zwei akute Fragen:

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  151. Automn by kareemovic3000
    Average by Alex, AT
    Bank by DinosaftLab
    Barell by Arthur Shlain
    bible by Vectors Market
    Binary by Royyan Wijaya, ID
    Bonfire by Yusuf Solihudin, ID
    Bottle by junie, KR
    Bottle Cap by S. Salinas, ES
    Bow by Adrien Coquet, FR
    Bracket by Chintuza
    Camel by Tatiana Belkina
    Caring love by Vector Valley, PK
    Carrying Baby, Gan Khoon Lay
    Chainsaw by Vectors Market
    Chess by Eucalyp
    Clock by Chanut is Industries, TH
    Clock by Cuputo, ID
    Cottons by The Icon Z, ID
    Cow by Bernd Lakenbrink, DE
    Crown by Alvaro Cabrera, Spain
    Curtain by iconcheese
    Dancing by Adrien Coquet, FR
    Death by Sumit Saengthong, TH
    Deer by Bayu Ardhy, ID
    Download by Image Catalog, RU
    drop by Linseed Studio, US
    Excla. Mark by Ricki Tri Putra, ID
    Fabric by nareerat jaikaew, TH
    Farm by Symbolon, IT
    Farmer Family by Gan Khoon Lay
    Farming by SBTS, IN
    Forest by faisal, ID
    Fork by Dmitry Baranovskiy, AU
    Fries by Ozza Okuonghae, GB
    Fruits by Dewi Tresnasih, ID
    God by Gregory Montigny, FR
    Gold by Nine One, ID
    Grapes by Lyhn
    Hammer by Kenneth Appiah, CA
    Heaven by Alexandr Cherkinsky, RU
    hell by Olena Panasovska, UA
    Human by Alice Design
    Ink by Markus, NO
    Jutice by Deemak Daksnina, ID
    Logs by Silvia Natalia, ID
    Machine by Eucalyp
    Meat by Simon Farkas, SK
    Meditation by Victoruler
    Merge by ImageCatalog, RU
    Mine by Eucalyp
    Mine by iconsmind.com, GB
    Money by Xinh Studio
    Oil by Smalllike
    Ore by Bakunesu Kaito
    Paper by Bestdesignmarket, IN
    Pause by Daniel Simon, DK
    Plastic pack by raptors Collective, IT
    Play by Daniel Simon, DK
    Potato, by Arthur Shlain, RU
    potato by Olga
    Pray by AliWijaya
    Primitive Weapon by Yuri Antonov, RU
    Product by Sophia Bai, US
    question mark by Milinda Courey
    Rabbit by arif fajar yulianto, ID
    Reading by Mavadee, TH
    Rifle by Alexander Skowalsky, HU
    Saw by DinosoftLab
    Scissor by Adib Muhammad, ID
    Shell by Tatyana, RU
    Shipwreck by Luis Prado, US
    Shovel by akbar fauzan
    Shuffle by ImageCatalog, RU
    Spear by Firza Alamsyah, ID
    Submission by Luis Prado, US
    The Holy Star by Ben Davis, RO
    Tractor by Atif Arshad, AE
    Traktor by Gleb Khorunzhiy, RU
    Tree by REVA, ID
    Vacation by Chintuza
    Vineyard by Francesca Ameglio, IT
    Violence by Adrien Coquet, FR
    Wheat by richad, US
    Wheat by Victoruler
    Window by Chintuza
    Vielen Dank an das noun-project für die schönen Icons!

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  152. Mehr zum Thema:
    Michael Heinrich, Kritik der
    politischen Ökonomie: kompetent
    und tiefergehend. Ca. 12€

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  153. Mehr zum Thema:
    Michael Heinrich, Kritik der
    politischen Ökonomie: kompetent
    und tiefergehend. Ca. 12€
    Marcus Meindel, Wo wir stehen:
    Kurz und leicht verständlich.
    Gemeinfrei verfügbar (CC0)

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  154. Danke fürs Zuhören!
    website: marcus-meindel.de
    Mastodon: @[email protected]
    Lizenz des Vortrages: CC BY 4.0

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